. .

 

#1 Abhängigkeit

Alles Uran muss importiert werden.
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In ganz Europa fördern nur noch Bergwerke in Tschechien und Rumänien kleinere Mengen Uran. In Deutschland wird seit 1991 praktisch kein Uran mehr gefördert, in Frankreich seit 2001.

Atomstrom ist keine »heimische« Energiequelle. Sie macht vielmehr abhängig von Rohstoffimporten und von multinationalen Konzernen: Zwei Drittel der Welt-Uranproduktion liegen in der Hand von vier großen Bergbauunternehmen.

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weiterführende Informationen

http://wise-uranium.org/stk.html?src=stkd03e Tonbildschau des „World Information Service on Energy“ (WISE) zur Reichweite der Uranvorräte und zu Uran-Versorgungsengpässen (engl.) http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/ur...pdf Greenpeace-Studie zur Reichweite der Uranvorräte und zu Uran-Versorgungsengpässen http://www.n-tv.de/politik/Wir-werden-fuer-dumm-verkauft-article602617... Bericht auf n-tv.de über die Herkunft des in der EU verbrauchten Urans http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/der-schmutzig...pdf Broschüre von .ausgestrahlt zum Thema Uranabbau http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,686763,00.html Spiegel-Online: Bericht über den Areva-Uranabbau in Niger

 

#2 Vertreibungen

Uranabbau zerstört die Lebensgrundlagen von Zehntausenden.
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Rund 70 Prozent der Welt-Uranreserven liegen auf dem Gebiet indigener Bevölkerungsgruppen. Der Uranabbau zerstört ihre Dörfer, raubt ihre Weide- und Ackerflächen, vergiftet ihr Wasser.

Allein die Regierung Nigers hat im Jahr 2008 ausländischen Investoren für ein riesiges Gebiet im Norden des Landes 122 Konzessionen zum Abbau von Uranerz erteilt – über die Köpfe der hier lebenden Tuareg hinweg. Wie in vielen Uranabbaugebieten droht auch ihnen Enteignung und Vertreibung. So wie am 26. Januar 1996 im indischen Chatijkocha: Assistiert von Polizeieinheiten walzten die Bulldozer des Bergbauunternehmens dort ohne Vorwarnung Hütten, Scheunen und Äcker platt, um weiteren Platz für die Uranmine zu schaffen.

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weiterführende Informationen

www.uranrisiko.de Aktuelle Informationen zu Uranabbau, gesundheitlichen Folgen und den Auswirkungen auf Indigene Völker http://wise-uranium.org/uip.html Regelmäßig aktualisierte Nachrichten und Informationen des „World Information Service on Energy“ (WISE) zum Thema Uranabbau und indigene Bevölkerungen (engl.) http://www.siuf.net/index.html Tagungsbericht über das 7th Southwest Indigenous Uranium Forum in New Mexico, 2009 http://www.uranium-network.org Kampagne gegen Uranabbau mit Informationen zu einzelnen Uranabbau-Gebieten und lokalen Aktionsgruppen http://www.incomindios.ch Informationen der Schweizer Menschenrechtsorganisation „Internationales Komitees für die Indianer Amerikas“ zum Thema Uranabbau und indigene Bevölkerungen http://www.archive.anawa.org.au/india/jaduguda.html Informationen der „Anti-Nuclear Alliance of Western Australia“ über die indische Jadugoda-Uranmine (engl.) http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,686763,00.html Spiegel-Online: Bericht über die Auswirkungen des Areva-Uranabbaus in Niger http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,686633,00.html Spiegel-Online: Interview mit einer Greenpeacerin über die Radioaktivitätsmessungen der Umweltorganisation in der Umgebung der Areva-Uranminen in Niger http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/der-schmutzig...pdf Broschüre von .ausgestrahlt zum Thema Uranabbau http://www.vdi-nachrichten.de/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_aus... VDI-Nachrichten: Bericht über die Auswirkungen des Uranabbaus in Niger

 

#3 Wasserverschwendung

Uranabbau raubt kostbares Trinkwasser.
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Um das Uran aus dem Erz herauszulösen, sind große Mengen Wasser nötig. Doch in vielen Uranabbaugebieten ist Wasser Mangelware.

Der namibische Wasserversorger NamWater rechnete unlängst vor, dass bei Inbetriebnahme der geplanten Uranminen in Namibia jährlich 54 Millionen Kubikmeter Wasser fehlen werden – elfmal so viel, wie sich im gesamten Omaruru-Omdel-Delta gewinnen lassen. Der enorme Wasserbedarf der Minen und Uranerz-Aufbereitungsanlagen steht in Konkurrenz zum Wasserbedarf von Menschen, Vieh und Landwirtschaft.

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weiterführende Informationen

http://wise-uranium.org/uwai.html#MILL Informationen des „World Information Service on Energy“ (WISE) zur Uranerzaufbereitung (engl.) http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/der-schmutzig...pdf Broschüre von .ausgestrahlt zum Thema Uranabbau http://www.uranium-network.org Kampagne gegen Uranabbau mit Informationen zu einzelnen Uranabbau-Gebieten und lokalen Aktionsgruppen http://www.siuf.net/index.html Tagungsbericht über das 7th Southwest Indigenous Uranium Forum in New Mexico, 2009 http://www.vdi-nachrichten.de/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_aus... VDI-Nachrichten: Bericht über die Auswirkungen des Uranabbaus in Niger http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,686763,00.html Spiegel online: Bericht über die Auswirkungen des Areva-Uranabbaus in Niger

 

#4 Radioaktive Schlammseen

Giftschlämme des Uranbergbaus gefährden Mensch und Umwelt.
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Bei einem Urangehalt von 0,2 Prozent bleiben von jeder Tonne Uranerz 998 Kilo giftiger Schlamm zurück, der in Senken und künstlichen Seen landet. Diese sogenannten Tailings enthalten noch 85 Prozent der Radioaktivität des Erzes und viele Gifte wie zum Beispiel Arsen.

Radioaktive Stoffe aus den Tailings verseuchen Luft und Grundwasser über Jahrtausende, ein Dammbruch oder Erdrutsch hat katastrophale Folgen.

Aus dem Schlammlagerbecken der Atlas Mine in Moab (Utah/USA) sickern seit Jahrzehnten giftige und radioaktive Substanzen ins Grundwasser und von dort in den nahe gelegenen Colorado River, der 18 Millionen Menschen mit Trinkwasser versorgt. In Kasachstan gefährdet der radioaktive Staub eines austrocknenden Tailings die 150.000-Einwohner-Stadt Aktau. Und die zahllosen Uranschlammdeponien in engen kirgisischen Bergtälern bergen nach Ansicht der Vereinten Nationen das »Potenzial für eine internationale Katastrophe«.

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weiterführende Informationen

http://www.uranrisiko.de Aktuelle Informationen zu Uranabbau, gesundheitlichen Folgen und den Auswirkungen auf Indigene Völker http://www.dradio.de/dlf/sendungen/einewelt/1048587/ Deutschlandfunk: Reportage über die Umweltschäden durch den Uranbergbau im kirgisischen Mailuu-Suu http://wise-uranium.org/uwai.html#TAIL Umfassende Informationen des „World Information Service on Energy“ (WISE) zur Problematik der Uran-Tailings (Schlammdeponien aus der Uranerzaufbereitung) (engl.) http://www.siuf.net/index.html Tagungsbericht über das 7th Southwest Indigenous Uranium Forum in New Mexico, 2009 http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/der-schmutzig...pdf Broschüre von .ausgestrahlt zum Thema Uranabbau http://www.uranium-network.org Kampagne gegen Uranabbau mit Informationen zu einzelnen Uranabbau-Gebieten und lokalen Aktionsgruppen http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,686763,00.html Spiegel online: Bericht über die Auswirkungen des Areva-Uranabbaus in Niger http://www.wise-uranium.org/stk.html?src=stkd01e Tonbildschau des „World Information Service on Energy“ (WISE) zu den Umwelt- und Gesundheitsgefahren des Uranbergbaus (engl.)

Quellen

http://moab-utah.com/rack/atlasm.html http://wise-uranium.org/uwai.html#TAIL Umfassende Informationen des „World Information Service on Energy“ (WISE) zur Problematik der Uran-Tailings (Schlammdeponien aus der Uranerzaufbereitung) (engl.) http://www.fz-juelich.de/gs/genehmigungen/forschung-sg/aktau http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,594166,00.html http://www.wise-uranium.org/udmoa.html

 

#5 Krebs aus der Mine

Uranbergbau verursacht Krebs.
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Radioaktive und giftige Stoffe aus Urangruben und ihren Abfallhalden machen Arbeiter und Anwohner krank, die Krebsrate steigt.

Rund 10.000 ehemalige Arbeiter der Wismut-Urangruben in Ostdeutschland sind strahlenbedingt an Lungenkrebs erkrankt. Die Einwohner der kirgisischen Uranbergbaustadt Mailuu-Suu bekommen doppelt so häufig Krebs wie ihre Landsleute. Bei den zwischen 1955 und 1990 in der Uranmine in Grants (New Mexico/USA) Beschäftigten belegte eine Studie ebenfalls erhöhte Krebs- und Todesraten. Massive Gesundheitsprobleme wegen des Uranbergbaus sind auch bei den Navajos in New Mexico, in Portugal, in Niger und in vielen anderen Uranbergbaugebieten nachgewiesen.

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weiterführende Informationen

www.uranrisiko.de Aktuelle Informationen zu Uranabbau, gesundheitlichen Folgen und den Auswirkungen auf Indigene Völker http://www.wise-uranium.org/uhm.html Zusammenstellung des „World Information Service on Energy“ (WISE) von Studien zum Gesundheitsrisiko von Urangruben (engl.) http://atomopfer.de/ Atomopfer e.V. - Selbsthilfe-Initiative ehemaliger Wismut-Arbeiter http://www.bfs.de/de/bfs/forschung/Wismut Bundesamt für Strahlenschutz: Kohortenstudie über Gesundheitsschäden bei Wismut-Arbeitern http://www.wise-uranium.org/stk.html?src=stkd01e Tonbildschau des „World Information Service on Energy“ (WISE) zu den Umwelt- und Gesundheitsgefahren des Uranbergbaus (engl.) http://www.archive.anawa.org.au/health/oc-health.html Informationen der „Anti-Nuclear Alliance of Western Australia“ über Gesundheitsrisiken von Uranminen http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/der-schmutzig...pdf Broschüre von .ausgestrahlt zum Thema Uranabbau http://www.uranium-network.org Kampagne gegen Uranabbau mit Informationen zu einzelnen Uranabbau-Gebieten und lokalen Aktionsgruppen http://www.gruenes-blatt.de/index.php/2009-03:Kein_Uranbergbau_im_Alen... Grünes Blatt: Bericht über die gesundheitlichen Folgen des Uranbergbaus in Portugal und über den Widerstand im Alentejo gegen neue Uranminen http://www.dradio.de/dlf/sendungen/einewelt/1048587/ Deutschlandfunk: Reportage über die Umwelt- und Gesundheitsschäden durch den Uranbergbau im kirgisischen Mailuu-Suu http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,686763,00.html Spiegel online: Bericht über die Auswirkungen des Areva-Uranabbaus in Niger http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,686633,00.html Spiegel online: Interview mit einer Greenpeacerin über die Radioaktivitätsmessungen der Umweltorganisation in der Umgebung der Areva-Uranminen in Niger http://www.vdi-nachrichten.de/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_aus... VDI-Nachrichten: Bericht über die Auswirkungen des Uranabbaus in Niger

 

#6 Tote Erde

Der Uranabbau hinterlässt tote Erde.
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Die allermeisten Uranerze enthalten nur 0,1 bis 1 Prozent Uran, manche sogar nur 0,01 Prozent. Für eine Tonne Natururan sind also zwischen 100 und 10.000 Tonnen Erz nötig. Sie müssen gefördert, verarbeitet und anschließend als giftiger Schlamm Hunderttausende von Jahren sicher gelagert werden.

Hinzu kommen Millionen Tonnen von Gestein, das zu wenig Uran enthält. Dieser Abraum, ein Vielfaches des geförderten Uranerzes, ist meist ebenfalls radioaktiv. US-Präsident Nixon erklärte ehemalige Uranabbaugebiete wegen der großräumigen und andauernden Verseuchung 1972 zu nationalen Opferlandschaften, den ›National Sacrifice Areas‹.

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weiterführende Informationen

http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/akokans_... Greenpeace: Vorab-Untersuchungsbericht über die radioaktive Kontamination durch Abraum der Areva-Uranminen in Niger (engl.) http://www.dradio.de/dlf/sendungen/einewelt/1048587/ Deutschlandfunk: Reportage über die Umweltschäden durch den Uranbergbau im kirgisischen Mailuu-Suu http://www.defendblackhills.org/ Informationen zu den Auswirkungen des Uranabbaus im Gebiet der Black Hills (USA/Kanada) (engl.) http://www.vdi-nachrichten.de/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_aus... VDI-Nachrichten: Bericht über die Auswirkungen des Uranabbaus in Niger http://wise-uranium.org/uwai.html Informationen des „World Information Service on Energy“ (WISE) zur Uranerzaufbereitung (engl.) http://www.siuf.net/index.html Dokumentation des 7th Southwest Indigenous Uranium Forum, 2009 (engl.) http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/der-schmutzig...pdf Broschüre von .ausgestrahlt zum Thema Uranabbau http://www.uranium-network.org Kampagne gegen Uranabbau mit Informationen zu einzelnen Uranabbau-Gebieten und lokalen Aktionsgruppen http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,686763,00.html Spiegel online: Bericht über die Auswirkungen des Areva-Uranabbaus in Niger http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,686633,00.html Spiegel online: Interview mit einer Greenpeacerin über die Radioaktivitätsmessungen der Umweltorganisation in der Umgebung der Areva-Uranminen in Niger http://www.gruenes-blatt.de/index.php/2009-03:Kein_Uranbergbau_im_Alen... Grünes Blatt: Bericht über die gesundheitlichen Folgen des Uranbergbaus in Portugal und über den Widerstand im Alentejo gegen neue Uranminen www.uranrisiko.de Aktuelle Informationen zu Uranabbau, gesundheitlichen Folgen und den Auswirkungen auf Indigene Völker

Quellen

http://wise-uranium.org/uwai.html Umfassende Informationen des „World Information Service on Energy“ (WISE) zur Problematik der Uran-Tailings (Schlammdeponien aus der Uranerzaufbereitung) (engl.) http://world-nuclear.org/info/inf75.html http://www.nirs.org/miningandpollutioninuppermidwest.pdf

 

#7 Teurer Dreck

Die Sanierung von Uranabbaugebieten verschlingt Milliarden – sofern sie überhaupt möglich ist.
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Uranbergbau hinterlässt riesige Altlasten: ganze Seen voller giftiger radioaktiver Schlämme, ganze Berge strahlenden Schutts. Über Jahrtausende bedrohen sie Grund- und Trinkwasservorkommen, vergiften die Luft, gefährden die Gesundheit. Die Bergbaukonzerne verdienen gutes Geld mit dem Uranabbau. Die Folgekosten für Schutz und Sanierungsmaßnahmen muss zum größten Teil die Allgemeinheit tragen.

Die Umlagerung einer einzigen Schlammdeponie einer einzigen Uranmine in den USA verschlingt über eine Milliarde Dollar Steuergelder. Und die Sanierung der Hinterlassenschaften des DDR-Uranbergbaus kostet den Bund 6,5 Milliarden Euro – obwohl sie, um Kosten zu sparen, nach den niedrigen Strahlenschutzstandards der DDR durchgeführt wird. Viele Länder, in denen Uran abgebaut wird, können sich solche Sanierungsausgaben gar nicht leisten.

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weiterführende Informationen

http://www.gfstrahlenschutz.de/docs/wismut.pdf Stellungnahme der Gesellschaft für Strahlenschutz (GfS) zu den Ausnahmeregeln der Strahlenschutzverordnung für das Wismut-Gebiet http://www.contratom.de/artikel.php?id=17678 Ostthüringer Zeitung: Bericht über die Altlasten des Wismut-Uranbergbaus http://www.mdr.de/thueringen/ost-thueringen/6476363.html MDR: Wismut-Sanierung verzögert sich http://www.idw-online.de/pages/de/news363614 Studie der Universität Jena belegt weiteren Sanierungsbedarf im einstigen Uranrevier Ronneburg http://www.wise-uranium.org/udcos.html Zusammenstellung des „World Information Service on Energy“ (WISE) von Daten zur Sanierung und den Sanierungskosten von ehemaligen Uranminen (engl.) http://www.dradio.de/dlf/sendungen/einewelt/1048587/ Deutschlandfunk: Reportage über die Umweltschäden durch den Uranbergbau im kirgisischen Mailuu-Suu http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/der-schmutzig...pdf Broschüre von .ausgestrahlt zum Thema Uranabbau http://www.wise-uranium.org/uwai.html Umfassende Informationen des „World Information Service on Energy“ (WISE) zu den Umweltauswirkungen des Uranbergbaus (engl.) http://www.wise-uranium.org/stk.html?src=stkd01e Tonbildschau des „World Information Service on Energy“ (WISE) zu den Umwelt- und Gesundheitsgefahren des Uranbergbaus (engl.) http://www.uranium-network.org Kampagne gegen Uranabbau mit Informationen zu einzelnen Uranabbau-Gebieten und lokalen Aktionsgruppen http://www.nuclear-risks.org/de/startseite.html?L=3 Aktuelle Informationen zu Uranabbau, gesundheitlichen Folgen und den Auswirkungen auf Indigene Völker

 

#8 Uran-Lücke

Die Uran-Minen können den Verbrauch der Atomkraftwerke schon seit 20 Jahren nicht mehr decken.
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Seit 1985 verbrauchen die Atomkraftwerke jedes Jahr deutlich mehr Uran, als die Uranminen aus dem Boden holen. So förderten alle Uranminen weltweit zusammen im Jahr 2006 noch nicht einmal zwei Drittel der benötigten Uranmenge. Den fehlenden Brennstoff bezogen die Atomkraftwerksbetreiber bisher aus zivilen und militärischen Lagerbeständen. Diese gehen jedoch zur Neige.

Um auch nur die Versorgung der derzeitigen Atomkraftwerke mit Brennstoff sicherzustellen, müsste die Uranfördermenge in den nächsten Jahren um mehr als 50 Prozent steigen. Dafür müssten unzählige neue Uranminen in Betrieb gehen – mit allen schädlichen Folgen für Mensch und Umwelt.

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weiterführende Informationen

http://wise-uranium.org/stk.html?src=stkd03e Tonbildschau des „World Information Service on Energy“ (WISE) zur Reichweite der Uranvorräte und zu Uran-Versorgungsengpässen (engl.) http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/ur...pdf Greenpeace-Studie zur Reichweite der Uranvorräte und zu Uran-Versorgungsengpässen http://www.rohstoffe-go.de/energie/rohstoffe-go-exklusiv/beitrag/id/IA... Internationale Atomenergie-Agentur (IAEA) warnt vor Uranengpässen http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/der-schmutzig...pdf Broschüre von .ausgestrahlt zum Thema Uranabbau

 

#9 Begrenzte Vorräte

Die Uranvorräte gehen schon in wenigen Jahrzehnten zur Neige.
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Weltweit sind die reichhaltigen und gut zugänglichen Uran-Lagerstätten bald erschöpft. Immer mehr Gestein muss bewegt werden, um die gleiche Menge Uran zu gewinnen. Damit steigen die Kosten, die Umweltschäden nehmen zu.

Würde man dennoch alle bekannten Uranvorräte abbauen, könnte man die derzeit rund 440 Atomkraftwerke damit gerade einmal 45 bis 80 Jahre versorgen. Mit noch mehr Atomkraftwerken wäre das Uran schon binnen kürzester Zeit verbraucht.

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weiterführende Informationen

http://wise-uranium.org/stk.html?src=stkd03e Tonbildschau des „World Information Service on Energy“ (WISE) zur Reichweite der Uranvorräte und zu Uran-Versorgungsengpässen (engl.) http://www.stormsmith.nl/publications/E&U_4_06-Energieklippe.pdf Artikel aus „Energie & Umwelt“ zu Uranvorräten und der „Energieklippe“ bei abnehmenden Uran-Konzentrationen im Erz http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/ur...pdf Greenpeace-Studie zur Reichweite der Uranvorräte und zu Uran-Versorgungsengpässen http://www.eurosolar.de/de/index.php?option=com_content&task=view&id=7... Artikel von „Eurosolar“ über die wachsenden CO2-Emissionen von Atomstrom bei sinkenden Urangehalten im Erz http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/der-schmutzig...pdf Broschüre von .ausgestrahlt zum Thema Uranabbau

 

#10 Urantransporte

Ein Unfall mit Uranhexafluorid kann katastrophale Auswirkungen haben.
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Urananreicherungsanlagen wie die im westfälischen Gronau verarbeiten Uran in Form von Uranhexafluorid (UF6). Eisenbahn-, Lkw- und Schiffstransporte mit dieser sehr giftigen und radioaktiven Substanz sind wöchentlich quer durch Europa unterwegs, auch mitten durch Großstädte und Ballungsräume.

Bei einem Unfall oder Brand können die Behälter platzen, der strahlende Inhalt die Umgebung kontaminieren. Das Uranhexafluorid reagiert dann mit der Luftfeuchtigkeit zu hochgiftiger und extrem ätzender Flusssäure: eine tödliche Gefahr für Mensch und Umwelt im Umkreis von mehreren Kilometern.

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weiterführende Informationen

http://www.wise-uranium.org/euf6h.html Informationssammlung des „World Information Service on Energy“ (WISE) zu Gefahren von Uranhexafluorid (engl.) http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13953 Neue Rheinische Zeitung: Bericht über die Urananreicherungsanlage in Gronau und die Uranhexafluoridtransporte, Teil 1 http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13977 Neue Rheinische Zeitung: Bericht über die Urananreicherungsanlage in Gronau und die Uranhexafluoridtransporte, Teil 2 http://atomtransportecuxhaven.jimdo.com Website der Bürgerinitiative Cuxhaven ohne Atomtransporte, mit Übersicht über die Atomtransporte durch Bremen/Bremerhaven http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=artikel&id=18738 SAND Hamburg: Zusammenfassung der Senatsantwort auf eine Große Anfrage zum Thema Atomtransporte durch Hamburg http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/1/spiel-mit-dem-t... taz nord: Bericht über Urantransporte durch Hamburg www.urantransport.de Website des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen zum Thema Urantransporte http://www.neues-deutschland.de/artikel/164160.urenco-die-lizenz-entzi... Bericht über den Atomunfall in der Urananreicherungsanlage Gronau Anfang 2010 http://www.grs.de/sites/default/files/pdf/GRS-Jahresbericht_2005_2006_... (S. 132-136) – Zusammenfassung der Studie der Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) zu Unfallgefahren bei Uranhexafluorid-Transporten

 

#11 Plutoniumfracht

Zur Produktion von Brennstäben rollen jedes Jahr viele Tonnen reines, waffenfähiges Plutonium über europäische Straßen.
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Viele Atomkraftwerke setzen sogenannte MOX-Brennelemente ein, eine Mischung aus Uranoxid und Plutoniumoxid. Letzteres stammt meist aus der Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente. Schon etwa sieben Kilogramm Plutonium genügen zum Bau einer Atombombe, eingeatmet reichen einige Mikrogramm aus, um sicher Krebs zu erzeugen.

Die MOX-Brennelementefabriken in Frankreich und Belgien werden jährlich mit mehreren Tonnen reinen Plutoniumoxids beliefert – per Lkw über die Autobahn.

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weiterführende Informationen

http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/greenpea... Greenpeace-Info über Plutonium-Transporte http://www.greenpeace.fr/stop-plutonium/dossiers/WISETransPu.pdf Greenpeace-Dossier u.a. über Plutoniumtransporte in Frankreich (S. 23) (frz.) http://www.greenpeace.fr/stop-plutonium/transports_secret.php3 Greenpeace-Info über Plutonium-Transporte (frz.)

 

#12 Krebsgefahr

Atomkraftwerke machen nicht nur Kinder krank.
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Je näher ein Kind an einem Atomkraftwerk wohnt, desto größer ist sein Risiko, an Krebs zu erkranken. Im 5-Kilometer-Umkreis um deutsche Atomkraftwerke bekommen Kinder unter fünf Jahren 60 Prozent häufiger Krebs als im bundesweiten Durchschnitt. Die Leukämie-Rate ist sogar mehr als doppelt so hoch (+ 120 %). Leukämie (Blutkrebs) wird besonders leicht durch radioaktive Strahlung ausgelöst.

Daten aus den USA legen nahe, dass auch Erwachsene rings um Atomanlagen häufiger an Krebs erkranken.

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weiterführende Informationen

http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/atomkraftwerk...pdf Broschüre von den Ärzten gegen Atomkrieg (IPPNW) und .ausgestrahlt mit Fragen und Antworten zum Krebsrisiko rings um Atomanlagen http://www.bfs.de/de/kerntechnik/kinderkrebs Kinderkrebsstudie (KiKK-Studie) im Volltext sowie verschiedene Zusammenfassungen, Bewertungen und Stellungnahmen http://www.ippnw-ulm.de/text__krebs-akw.htm Hintergrundinformationen der Ulmer Ärzteinitiative / Ärzte gegen Atomkrieg (IPPNW) zur Vorgeschichte und Diskussion um die KiKK-Studie

Quellen

http://www.bfs.de/de/bfs/druck/Ufoplan/4334_KiKK_Teil1_T.pdf

Melzer EJ: Cancer questions grow around Fermi nuclear plant. The Michigan Messenger 17.02.09.

Mangano JJ: Radioactive Contamination from Vermont Yankee and Potential Risks to Local Health. Radiation and Public Health Project 2008.

 

#13 Emissionen

Atomkraftwerke geben über den Schornstein und ins Wasser radioaktive Stoffe ab.
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Jedes Atomkraftwerk hat einen Abluftkamin und ein Abwasserrohr: für radioaktive Stoffe wie Tritium, Kohlenstoff, Strontium, Jod, Cäsium, Plutonium, Krypton, Argon und Xenon. Sie verteilen sich in der Luft, landen in Wasser und Boden. Sie lagern sich ab, reichern sich an, werden von Organismen aufgenommen, zum Teil sogar in Körperzellen eingebaut. Dort können sie besonders gut Krebs auslösen und das Erbgut schädigen.

Die Abgabe strahlender Stoffe über Abluft und Abwasser ist von den Behörden genehmigt. Üblicherweise erlaubt sind rund eine Billiarde Becquerel radioaktive Edelgase und Kohlenstoff, 50 Billionen Becquerel Tritium, 30 Milliarden Becquerel radioaktive Schwebstoffe und circa 10 Milliarden Becquerel radioaktives Jod-131. Pro Jahr und Atomkraftwerk natürlich.

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weiterführende Informationen

http://www.bbu-online.de/Kampagnen/Tritium-Projekt.pdf Tritium-Projekt des Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/19098/11_Radioaktivit...pdf Emissionen der baden-württembergischen Atomkraftwerke in den Jahren 2001-2005 laut Angaben ihrer Betreiber

 

#14 Mangelhafte Grenzwerte

Die Strahlenschutz-Grenzwerte nehmen Strahlenschäden in Kauf.
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Noch heute werden die zulässigen Emissionen von Atomanlagen anhand eines fiktiven ›reference man‹ berechnet. Der ist stets jung, gesund und männlich. Dass ältere Menschen, Frauen, Kinder, Kleinkinder und Embryos zum Teil deutlich empfindlicher auf radioaktive Strahlung reagieren, fällt dabei unter den Tisch.

Die internationalen und nationalen Strahlenschutz-Grenzwerte nahmen von Anfang an Strahlenschäden der Bevölkerung in Kauf. Es ging darum, »einen vernünftigen Spielraum für die Expansion der Atomenergieprogramme« zu gewährleisten.

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weiterführende Informationen

http://www.ippnw.de/print/atomenergie/atom-gesundheit/verborgene-texte... IPPNW: Deklaration von Lesbos zu den mangelhaften Grenzwerten der Internationalen Strahlenschutz-Kommission (ICRP) (engl.) http://www.strahlentelex.de/_E1_Das_30-Millirem-Konzept_Scholz_R_Seite...pdf Wissenschaftliche und politische Grundlagen des 30-Millirem-Konzepts der Strahlenschutzverordnung http://web.uni-marburg.de/isem//themen/docs/icrp.pdf „Strahlenschutz: Schutz der Strahlen oder Schutz vor Strahlen?“, Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Köhnlein, Uni Marburg und Otto-Hug-Strahleninstitut http://www.strahlentelex.de/Stx_05_442_S01-06.pdf „Wie verlässlich sind die Grenzwerte? Neue Erkenntnisse über die Wirkung inkorporierter Radioaktivität“, Vortrag von Prof. Dr. Inge Schmitz-Feuerhake (Uni Bremen und Otto-Hug-Strahleninstitut) auf dem 2. Fachgespräch zur Situation im Atommüll-Endlager Asse II in Wolfenbüttel am 23. April 2005 http://www.aerzteblatt.de/archiv/64886/ Deutsches Kinderkrebsregister erkennt Mängel in den Rechenmodellen zur Abschätzung der Strahlenbelastung an http://www.ippnw.de/presse/presse-2009/artikel/6e7535c132/deutsches-ki... Pressemitteilung der Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW) dazu http://www.gfstrahlenschutz.de/bremen.htm Bremer Erklärung der Gesellschaft für Strahlenschutz (GfS) zur Novelle der Strahlenschutzverordnung 2000/2001 http://www.ippnw.de/presse/presse-2009/artikel/3399e7bc0c/vertrag-zwis... Pressemitteilung der Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW) zum Knebelvertrag zwischen Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Internationaler Atomenergieorganisation (IAEO) sowie zu den mangelhaften internationalen Strahlenschutzgrenzwerten http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/atomkraftwerk...pdf Broschüre von den Ärzten gegen Atomkrieg (IPPNW) und .ausgestrahlt mit Fragen und Antworten zum Krebsrisiko rings um Atomanlagen

 

#15 Niedrigdosisstrahlung

Niedrige Strahlendosen sind gefährlicher als offiziell angenommen.
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Schon sehr niedrige Strahlendosen verursachen gesundheitliche Schäden. Das zeigen die Ergebnisse einer ganzen Reihe von Untersuchungen aus verschiedenen Ländern, unter anderem an Beschäftigten in Nuklearbetrieben.

Die Studien widerlegen die noch immer verbreitete Annahme, dass niedrig dosierte Strahlung unterproportional oder gar nicht schädlich sei oder dass sie sogar positive Auswirkungen habe. Selbst die als konservativ geltende National Academy of Science in den USA hat inzwischen bestätigt, dass Niedrigdosisstrahlung schädlich ist. Auch die erhöhte Krebsrate bei Kindern rings um Atomkraftwerke ist so erklärbar.

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weiterführende Informationen

http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Ian_Fairlie_Niedrigst...pdf „Neue Informationen über Strahlenrisiken“, Folien-Vortrag von Dr. Ian Fairlie, Fachberater für Radioaktivität in der Umwelt, London (dt. Übersetzung) http://www.ippnw.de/atomenergie/verborgene-texte/artikel/5b5ce1808a/ra... Presseinformation der Ärzte gegen Atomkrieg (IPPNW) vom 14.09.2005 zur Wirkung von Niedrigsdosisstrahlung http://www.oh-strahlen.org/docs/strbgao.pdf „Onkogene Effektivität niedriger Strahlendosen“, Beitrag von Prof. Dr. Wolfgang Köhnlein, Uni Marburg und Otto-Hug-Strahleninstitut http://www.ippnw.de/print/atomenergie/atom-gesundheit/verborgene-texte... IPPNW: Deklaration von Lesbos zu den mangelhaften Grenzwerten der Internationalen Strahlenschutz-Kommission (ICRP) (engl.)

 

#16 Tritium

Radioaktive Abfallstoffe aus Atomkraftwerken bauen sich sogar in die DNA ein.
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Atomanlagen geben große Mengen radioaktiven Wasserstoffs (Tritium) an Luft und Wasser ab. Menschen, Tiere und Pflanzen nehmen es über Atemluft und Nahrung auf. Der Körper baut Tritium und tritiiertes Wasser wie normalen Wasserstoff und normales Wasser in alle Organe ein, sogar direkt in die Gene. Dort kann ihre Strahlung Krankheiten und Erbschäden auslösen.

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weiterführende Informationen

http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/atomkraftwerk...pdf Broschüre von den Ärzten gegen Atomkrieg (IPPNW) und .ausgestrahlt mit Fragen und Antworten zum Krebsrisiko rings um Atomanlagen

Quellen

Fairlie, I: Tritium – The Overlooked Nuclear Hazard. The Ecologist, Vol. 22, No. 5, A1 178, 1992. http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/atomkraftwerk... (S. 13-15)

 

#17 Heiße Flüsse

Das warme Abwasser aus Atomkraftwerken raubt den Fischen den Sauerstoff.
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Atomkraftwerke sind Energieverschwender – mit ihrem bis zu 33 Grad warmen Abwasser heizen sie vor allem die Flüsse auf. Das raubt den Fischen gleich doppelt den Atem.

Erstens führt warmes Flusswasser weniger Sauerstoff mit sich als kühles. Und zweitens sterben in warmem Wasser mehr Pflanzen und Kleintiere ab, deren Biomasse beim Verrotten weiteren Sauerstoff verbraucht. Der fehlt dann den Fischen.

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weiterführende Informationen

http://www.verivox.de/nachrichten/hitzewelle-immer-mehr-akws-fahren-le... Bericht über die Leistungsreduktion der Atomkraftwerke im Sommer wegen zu heißer Flüsse

 

#18 Strahlende Jobs

Tausende atomarer Hilfsarbeiter erledigen die Drecksarbeit in den Atomkraftwerken – oft ohne ausreichenden Strahlenschutz.
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Sie arbeiten bei Servicefirmen und müssen immer dann ran, wenn es »heiß« wird: Tausende von Hilfsarbeitern verdienen ihr Geld mit Putz-, Dekontaminations- und Reparaturarbeiten in den verstrahltesten Bereichen der Atomkraftwerke. Einer Statistik des Bundesumweltministeriums von 1999 zufolge bekommen diese Springer viermal so hohe Strahlendosen ab wie die Festangestellten des Atomkraftwerks. In Frankreich sagt man: ›Strahlenfutter‹.

Die Arbeiter berichten von aufplatzenden und staubenden Atommüllsäcken, von Kaffeepausen neben strahlenden Tonnen und von Einsätzen ohne Vollschutz mitten im Reaktorkessel. Manche legen vorher ihre Dosimeter ab. Denn wenn sie ihre Maximaldosis erreicht haben, dürfen sie nicht mehr in den Kontrollbereich. Und keiner will schließlich seinen Job verlieren.

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weiterführende Informationen

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1999... ausführlicher Bericht der Berliner Zeitung mit Zeugenaussagen von Atom-Hilfsarbeitern http://www.ippnw.de/biblis-zeitung.pdf Zeitung der Ärzte gegen Atomkrieg (IPPNW) mit Insider-Berichten über die Missstände im Atomkraftwerk Biblis B http://www.ornament-und-verbrechen.de/IGAtom_08.html Dissertation über die Arbeitsbedingungen in Atomkraftwerken

 

#19 Selbstschutz

Die Chefs der Atomstrom-Konzerne halten privat viel Abstand zu ihren Atomkraftwerken.
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Beruflich streiten die Vorstandsvorsitzenden von EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall vehement für Atomkraft. Privat halten die Konzernchefs lieber Abstand: Hans-Peter Villis, Jürgen Großmann und Tuomo Hatakka haben ihren Wohnsitz weitab von ihren Atomkraftwerken gewählt.

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#20 Sicherheitsmängel

Keines der 17 Atomkraftwerke in Deutschland bekäme heute noch eine Genehmigung.
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Ob fehlende Schutzhülle, marode Elektrik oder spröder Stahl: Kein einziges Atomkraftwerk in Deutschland ist sicherheitstechnisch auf dem Stand von Wissenschaft und Technik, den das Bundesverfassungsgericht eigentlich fordert. Da helfen auch millionenteure Nachrüstungen nichts.

Als Neubau bekäme wegen der eklatanten Sicherheitsmängel heute keines der 17 Atomkraftwerke in Deutschland nochmals eine Genehmigung.

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weiterführende Informationen

http://www.ausgestrahlt.de/hintergrundinfos/sicherheit.html .ausgestrahlt-Hintergrundinformationen zur Sicherheit von Atomkraftwerken http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]... Pressemitteilung der Deutschen Umwelthilfe zu laxen Sicherheitsstandards bei deutschen AKW http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/atomsicherheit-nur-auf-pr... taz-Bericht zum selben Thema http://www.ippnw.de/atomenergie/atom-recht/artikel/7521a961c8/bundesum... Info der Ärzte gegen Atomkrieg (IPPNW) über ein internes Papier des Bundesumweltministeriums, das allen Atomkraftwerken die Missachtung des Stands von Wissenschaft und Technik attestiert

 

#21 Altersrisiko

Je länger ein Atomkraftwerk in Betrieb ist, desto unsicherer wird es.
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Technik und Elektronik halten nicht ewig. Schon gar nicht in einem Atomkraftwerk. Rohre werden spröde, Steuerungen fallen aus, Ventile und Pumpen versagen. Risse wachsen, Metalle korrodieren. Im Atomkraftwerk Davis Besse (Ohio/USA) fraß sich ein Loch unbemerkt durch den 16 Zentimeter dicken Stahl des Reaktordruckbehälters. Nur noch eine dünne Schicht Edelstahl an der Innenseite verhinderte das Leck.

Je länger ein Atomkraftwerk läuft und je älter es ist, desto riskanter ist sein Betrieb. Das kann man auch aus der Statistik der meldepflichtigen Ereignisse ablesen: Alte Reaktoren wie Biblis und Brunsbüttel tauchen dort deutlich häufiger auf als jüngere.

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weiterführende Informationen

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=4388... Bericht von „Report Mainz“ über zunehmende Sicherheitsrisiken bei älteren Atommeilern http://kotting-uhl.de/cms/default/dokbin/339/339840.entwicklung_der_an...pdf Statistik des Bundesumweltministeriums zu defekten bei Bauteilen und Komponenten der unterschiedlichen Reaktorbaulinien, zusammengestellt von MdB Sylvia Kotting-Uhl (Grüne) http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/atomkraft/20090806...pdf BUND-Studie „Gefahren von Laufzeitverlängerungen“ http://www.presseportal.de/pm/65442/1437820/landeszeitung_lueneburg Landeszeitung Lüneburg: Interview mit Christian Kurth (Öko-Institut) zur eingeschränkten Nachrüstungsmöglichkeit von Atomkraftwerken http://www.rechsteiner-basel.ch/uploads/media/Forsmark__degenerierter_...PDF Vortrag des schwedischen Reaktor-Spezialisten Lars-Olov Höglund über Sicherheitsrisiken bei Laufzeitverlängerungen www.ausgestrahlt.de/sicherheitscheck Interaktiver AKW-Sicherheitscheck von .ausgestrahlt http://www.bfs.de/de/kerntechnik/ereignisse/standorte/karte_kw.html AKW-Störfallstatistik des Bundesamts für Strahlenschutz http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/akw_mit_... Greenpeace-Info zum Altersrisiko von Atomanlagen

 

#22 Meldepflichtige Ereignisse

Alle drei Tage kommt es zu einem ›sicherheitsrelevanten Ereignis‹ in einem deutschen Atomkraftwerk.
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Die Störfallmeldestelle des Bundesamts für Strahlenschutz verzeichnet Jahr für Jahr zwischen 100 und 200 Störfälle und für die kerntechnische Sicherheit bedeutsame Ereignisse in deutschen Atomkraftwerken – seit 1965 insgesamt etwa 6.000. Jedes Jahr haben einige dieser meldepflichtigen Ereignisse das Potenzial, einen schweren Unfall auszulösen. Dass es bisher in Deutschland nicht zum Super-GAU kam, war mehrmals nur Zufall und Glück.

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weiterführende Informationen

http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/Me...pdf Greenpeace: Liste der meldepflichtigen Ereignisse in deutschen Atomkraftwerken 1965-2008 http://www.bfs.de/de/kerntechnik/ereignisse/standorte/karte_kw.html Störfallstatistik des Bundesamts für Strahlenschutz www.ausgestrahlt.de/sicherheitscheck Interaktiver AKW-Sicherheitscheck von .ausgestrahlt http://www.contratom.de/wissen/sicherheit/stoerfaelle/ Aktualisierte Zusammenstellung der meldepflichtigen Ereignisse aus Atomanlagen in Deutschland und anderswo http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/20_jahre_tschernobyl/kalende... Greenpeace-Kalender mit 365 Atomanlagen-Unfällen

 

#23 Ersatzteilmangel

Bei Reparaturarbeiten an Atomkraftwerken entstehen leicht neue Fehler.
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Die noch in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke in Deutschland sind zwischen 1974 und 1989 ans Netz gegangen. Viele Bauteile gibt es heute gar nicht mehr. Für Reparaturen muss also Ersatz gebastelt werden. Ein riskantes Unterfangen, denn wenn sich die Ersatzteile nicht unter allen Umständen genau so verhalten wie das Originalbauteil, kann das gravierende Folgen haben.

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weiterführende Informationen

http://www.jpberlin.de/www.ausgestrahlt.de/download/ausgestrahlt-rb_20... Seite 3 – Interview mit dem Reaktorsicherheitsexperten Christian Küppers, Öko-Institut Darmstadt http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=4388... Bericht von „Report Mainz“ über zunehmende Sicherheitsrisiken bei älteren Atommeilern http://www.ippnw.de/presse/presse-2009/artikel/e0c4a89b1b/atomaufsicht... Informationen der IPPNW zu Pfusch bei Nachrüstungen und Reparaturen am AKW Biblis http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,654829,00.html Spiegel-online: Bericht über eine Studie zum selben Thema http://www.rechsteiner-basel.ch/uploads/media/Forsmark__degenerierter_...PDF Vortrag des schwedischen Reaktor-Spezialisten Lars-Olov Höglund über folgenschwere Reparatur-Fehler, die etwa zum Forsmark-Störfall im Sommer 2006 führten http://www.ausgestrahlt.de/hintergrundinfos/sicherheit.html .ausgestrahlt-Hintergrundinformationen zur Sicherheit von Atomkraftwerken

 

#24 Steinzeittechnik

30 Jahre alte Technik ist nur eins: reif für den Schrott!
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Der Baubeginn der noch in Betrieb befindlichen deutschen Atomkraftwerke lag zwischen 1970 und 1982.

Kein vernünftiger Mensch würde je behaupten, ein Auto wie der VW-411 von 1970 sei heute noch »sicherheitstechnisch auf dem aktuellen Stand« – selbst wenn er in der Zwischenzeit die Stoßdämpfer erneuert, die Bremsen gewechselt und Anschnallgurte nachgerüstet hätte. Und jeder, der ankündigte, seinen Commodore-C64-Heimcomputer (Bj. 1982-93) auf heutige Standards nachrüsten zu wollen, würde lauthals ausgelacht.

Nur bei Atomkraftwerken ist all das nach Ansicht ihrer Betreiber kein Problem …

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weiterführende Informationen

http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/atomkraft/20090806...pdf BUND-Studie „Gefahren von Laufzeitverlängerungen“ www.ausgestrahlt.de/sicherheitscheck Interaktiver AKW-Sicherheitscheck von .ausgestrahlt http://www.rechsteiner-basel.ch/uploads/media/Forsmark__degenerierter_...PDF Vortrag des schwedischen Reaktor-Spezialisten Lars-Olov Höglund über Sicherheitsrisiken alter Atomkraftwerke http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=4388... Bericht von „Report Mainz“ über zunehmende Sicherheitsrisiken bei älteren Atommeilern

Quellen

http://www.rechsteiner-basel.ch/uploads/media/Forsmark__degenerierter_...PDF Vortrag des schwedischen Reaktor-Spezialisten Lars-Olov Höglund über Sicherheitsrisiken alter Atomkraftwerke

 

#25 Erdbebengefahr

Atomkraftwerke sind nicht ausreichend gegen Erdbeben geschützt.
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Fessenheim bei Freiburg, Philippsburg bei Karlsruhe und Biblis bei Darmstadt – alle drei Atomkraftwerke stehen im Oberrheingraben, der seismisch aktivsten Zone Deutschlands. Trotzdem sind sie wie alle Reaktoren in Deutschland;nur leicht gegen Erdbeben gesichert.

Das Atomkraftwerk Fessenheim etwa würde ein Beben, wie es 1356 die Stadt Basel zerstörte, nur überstehen, wenn das Epizentrum mindestens 30 Kilometer entfernt wäre. Ob sich die Kräfte im Untergrund daran wohl halten?

Das Atomkraftwerk Biblis ist nur gegen Erdbeschleunigungen von 1,5 m/s2 ausgelegt. Seismologen erwarten zwischen Mannheim und Darmstadt allerdings deutlich stärkere Stöße. Und im kalkigen Untergrund des AKW Neckarwestheim wäscht das Grundwasser Jahr für Jahr bis zu 1.000 Kubikmeter neue Hohlräume aus.

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weiterführende Informationen

http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/erdbeben-verboten.html Informationen des BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein zum Atomkraftwerk Fessenheim und seiner Erdbeben(un)sicherheit http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Anlage_B_-_Biblis_B_i...pdf Anhang „Erdbebengefahr“ zur Klagebegründung der Ärzte gegen Atomkrieg (IPPNW) auf Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis B http://www.geologie.uni-stuttgart.de/edu/bwgeo/bwge02.htm Informationen des Instituts für Geologie der Uni Stuttgart zur Hohlraumbildung unter dem AKW Neckarwestheim http://www.i-st.net/~buendnis/presse03/msg00047.html Bericht der Stuttgarter Nachrichten über einen Bodeneinbruch unweit des AKW Neckarwestheim

 

#26 Flugzeugabsturz

Atomkraftwerke sind nicht gegen Flugzeugabstürze geschützt.
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Kein Atomkraftwerk in Deutschland würde den Absturz eines vollgetankten Passagierflugzeuges überstehen. Das hat die Gesellschaft für Reaktorsicherheit in einem – ursprünglich geheimen – Gutachten für das Bundesumweltministerium erläutert.

Sieben Reaktoren haben sogar nur so dünne Betonwände, dass bereits der Absturz eines Militärjets oder ein Angriff mit panzerbrechenden Waffen eine Katastrophe auslösen kann.

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weiterführende Informationen

http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/9/0,1872,7595401,00.html Frontal 21 (ZDF): TV-Bericht über die verschwiegenen Risiken eines Flugzeugabsturzes auf AKW, mit Link zu einem Regierungsvermerk über ein Gutachten der Internationalen Länderkommission Kerntechnik (ILK) zur Verwundbarkeit aller AKW durch Flugzeugabstürze http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/keine_ch... Greenpeace- Informationen zur unterschätzten Gefahr durch Flugzeugabstürze auf AKW, mit Ausbreitungsrechnungen für die AKW Biblis, Brunsbüttel, Philippsburg und Isar sowie mit Zitaten aus internen Regierungsdokumenten zur Gefahr von Flugzeugabstürzen http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/atomkraft/20021127_atomkraf...pdf Zusammenfassung des GRS-Gutachtens zur Sicherheit der Atomkraftwerke gegen Flugzeugabstürze http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/atomkraft/20080904...pdf BUND-Hintergrundpapier zur Gefahr von Flugzeugabstürzen und Sabotageakten gegen Atomkraftwerke http://www.ippnw.de/atomenergie/atomenergie-sicherheit/artikel/c8a149e... Hintergrundpapier der IPPNW zum selben Thema www.ausgestrahlt.de/sicherheitscheck Interaktiver AKW-Sicherheitscheck von .ausgestrahlt http://www.sortirdunucleaire.org/english/downloads/secretdefense-eng.p...pdf Informationen des französischen Anti-Atom-Netzwerks „Sortir du Nucléaire“ über den mangelhaften Schutz des EPR gegen Flugzeugabstürze (engl.) http://www.sortirdunucleaire.org/index.php?menu=sinformer&sousmenu=the... Hintergrundinformation von „Sortir du Nucléaire“ zum mangelhaften Schutz des EPR gegen Flugzeugabstürze, darunter das als „militärische Verschlusssache“ deklarierte Originaldokument und eine Stellungsnahme von Greenpeace dazu (frz.)

 

#27 Einstürzende Neubauten

Selbst neue Reaktortypen sind nicht sicher.
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Auch bei dem angeblich so hochmodernen Europäischen Druckwasserreaktor (EPR), an dem der französische Atomkonzern AREVA derzeit in Finnland und Frankreich baut, sind schwere Unfälle bis hin zur Kernschmelze möglich. Große Mengen radioaktiver Stoffe könnten in die Umgebung gelangen. Die Leittechnik, die den Reaktor steuern und im Notfall sicher herunter fahren soll, halten die finnische, die britische und die französische Atomaufsicht gar für so riskant, dass sie dagegen mit einer gemeinsamen Erklärung protestierten.

Noch nicht einmal gegen einen simplen Flugzeugabsturz ist der angeblich supersichere neue Reaktor geschützt. Anstatt dessen Bau zu stoppen, stempelte die französische Regierung die brisante Expertise lieber zur militärischen Verschlusssache.

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weiterführende Informationen

http://www.heise.de/tp/blogs/2/141520 Telepolis-Bericht über konzeptionelle Fehler beim Sicherheitssystem des EPR http://stuk.fi/stuk/tiedotteet/2009/fi_FI/news_571/_files/823890039789...pdf Gemeinsame Erklärung der finnischen, britischen und französischen Atomaufsichtsbehörden zu Sicherheitsdefiziten des EPR (engl.) http://www.ippnw.de/atomenergie/atomenergie-sicherheit/artikel/daf795a... Hintergrundinformation der Ärzte gegen Atomkrieg (IPPNW) zu den sicherheitstechnischen Defiziten des Europäischen Druckwasser-Reaktors (EPR) http://www.sortirdunucleaire.org/english/downloads/secretdefense-eng.p...pdf Informationen des französischen Anti-Atom-Netzwerks „Sortir du Nucléaire“ über den mangelhaften Schutz des EPR gegen Flugzeugabstürze (engl.) http://www.sortirdunucleaire.org/index.php?menu=sinformer&sousmenu=the... Hintergrundinformation von „Sortir du Nucléaire“ zum mangelhaften Schutz des EPR gegen Flugzeugabstürze, darunter das als „militärische Verschlusssache“ deklarierte Originaldokument und eine Stellungsnahme von Greenpeace dazu (frz.) http://www.sortirdunucleaire.org/index.php?menu=sinformer&sousmenu=the... Dossier des französischen Anti-Atom-Netzwerks „Sortir du Nucléaire“ über den EPR (frz.)

 

#28 Versicherungsschutz

50 Autos sind zusammen besser versichert als ein Atomkraftwerk.
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Ein Super-GAU in einem Atomkraftwerk in Deutschland verursacht Gesundheits-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von 2.500 bis 5.500 Milliarden Euro. Das hat die Prognos AG 1992 in einem Gutachten für das FDP-geführte Bundeswirtschaftsministerium errechnet.

Die Haftpflichtversicherung aller Atomkraftwerksbetreiber zusammen deckt ganze 2,5 Milliarden Euro ab – also 0,1 Prozent des zu erwartenden Schadens. 50 Autos auf dem Parkplatz eines Atomkraftwerks sind zusammengenommen besser versichert als das Atomkraftwerk selbst!

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weiterführende Informationen

http://www.ausgestrahlt.de/hintergrundinfos/politische-analyse/atompol... .ausgestrahlt-Information: „Wer haftet bei Atomunfällen?“ http://www.atomhaftpflicht.de Unterschriftenkampagne von IPPNW, BUND und Neuer Richtervereinigung für eine sofortige volle Haftpflichtversicherung für die deutschen Atomkraftwerke mit ausführlichen Hintergrundinformationen und Fallbeispielen http://www.zukunftslobby.de/Tacheles/prognstu.html Prognos-Gutachten „Identifizierung und Internalisierung externer Kosten der Energieversorgung“, Band 2, Ewers/Rennings, „Abschätzung der monetären Schäden durch einen sogenannten Super-GAU (April 1992)

 

#29 Super-GAU

Der Super-GAU kann jeden Tag passieren.
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Die ›Deutsche Risikostudie Kernkraftwerke Phase B‹ von 1989 beziffert das Risiko eines Super-GAUs aufgrund technischen Versagens in einem westdeutschen Atomkraftwerk mit 0,003 Prozent pro Jahr. Das klingt wenig. Aber allein in der EU gibt es (Stand Ende 2007) 146 Atomkraftwerke. Bei einer Betriebszeit von 40 Jahren käme es hier demnach mit einer Wahrscheinlichkeit von über 16 Prozent zu einem Super-GAU. Viele mögliche Störfallszenarien und gefährliche Altersmängel in den Reaktoren sind dabei gar nicht berücksichtigt – genauso wenig wie alle Unfälle, die, wie Harrisburg und Tschernobyl, unter anderem durch menschliches Versagen passieren.

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weiterführende Informationen

http://www.uni-muenster.de/PeaCon/wuf/wf-96/9610210m.htm Hintergründe und Studien zum Thema Reaktorsicherheit http://www.ausgestrahlt.de/hintergrundinfos/sicherheit.html .ausgestrahlt-Hintergrundinformationen zur Sicherheit von Atomkraftwerken

Quellen

Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS), Deutsche Risikostudie Kernkraftwerke Phase B. – GRS-A-1600, Köln, Juni 1989. Rechenweg: (1 - 0,003 %) hoch 146 hoch 40 = 83,928694 % (Wahrscheinlichkeit, dass kein Super-GAU passiert); 1 – 83,928694 % = 16,071305954 % Wahrscheinlichkeit, dass ein Super-GAU passiert)

 

#30 Sicherheitsranking

Deutsche Atomkraftwerke sind sogar im internationalen Vergleich unsicher.
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Deutsche Atomkraftwerke gehören »zu den sichersten der Welt«? Von wegen! Bei einem internationalen Sicherheitsvergleich der OECD im Jahr 1997 schnitt das bundesdeutsche Referenz-Atomkraftwerk (Biblis B) hinsichtlich der Kernschmelz-Festigkeit am schlechtesten ab. Wasserstoffexplosionen seien besonders wahrscheinlich, der Sicherheitsbehälter aus Stahl besonders instabil, urteilten die Gutachter: In Biblis sei »die Gefahr extrem hoch, dass es bei einer Kernschmelze zu massiven Freisetzungen von Radioaktivität kommt«.

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weiterführende Informationen

http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=16340 Informationen der IPPNW über das OECD-Sicherheitsranking von Atomkraftwerken aus sieben Industrieländern 1997 http://www.ausgestrahlt.de/hintergrundinfos/sicherheit.html .ausgestrahlt-Hintergrundinformationen zur Sicherheit von Atomkraftwerken

 

#31 Unwetter

Schon ein Gewitter kann das Aus bedeuten.
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Ein Stromausfall im Atomkraftwerk, der sogenannte Notstromfall, gehört zu den gefährlichsten Situationen in einem Reaktor. Ohne intakte Notstromversorgung fällt dann die Kühlung aus, es droht die Kernschmelze. Als Auslöser genügt oft schon ein simples Unwetter. Achtmal zwischen 1977 und 2004 führten Blitz oder Sturm in einem westdeutschen Atomkraftwerk zum Ausfall wichtiger Instrumente, zum gefürchteten Notstromfall oder gar, wie am 13. Januar 1977 im Atomkraftwerk Gundremmingen A, zum Totalschaden. Gefahren drohen auch durch Überschwemmungen: Im französischen Atomkraftwerk Blayais an der Atlantikküste fallen deswegen regelmäßig Teile der Kühlsysteme aus.

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weiterführende Informationen

http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=14155 IPPNW-Zusammenstellung von Atomkraftwerks-Störfällen in Deutschland aufgrund von Unwettern http://www.ausgestrahlt.de/hintergrundinfos/sicherheit.html .ausgestrahlt-Hintergrundinformationen zur Sicherheit von Atomkraftwerken

 

#32 Profitsucht

Im Zweifel gilt auch im Atomkraftwerk: Profit geht vor Sicherheit – selbst nach Explosionen.
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»Leichenblass« kommt eine Gruppe Inspektoren Anfang 2002 aus dem Atomkraftwerk Brunsbüttel. Direkt neben dem Reaktordruckbehälter haben sie eine Rohrleitung begutachtet – beziehungsweise das, was davon noch übrig ist: 25 Trümmerteile. Am 14. Dezember 2001 hatte eine Wasserstoffexplosion das zehn Zentimeter dicke Rohr (Wandstärke: fünf bis acht Millimeter) auf drei Metern Länge in Stücke gerissen.

Der damalige Betreiber HEW (heute: Vattenfall) meldete eine »spontane Dichtungsleckage«, sperrte die Leitung ab – und ließ den Reaktor weiterlaufen. Es war schließlich Winter, die Strompreise an der Börse auf einem Rekordhoch. Erst als das Kieler Sozialministerium massiv Druck machte, fuhr HEW den Reaktor Mitte Februar herunter, um eine Inspektion zu ermöglichen. Das Atomkraftwerk musste anschließend 13 Monate vom Netz bleiben.

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weiterführende Informationen

http://umweltinstitut.org/radioaktivitat/katastrophenschutz/brunsbutte... Information des Umweltinstitut München über die Wasserstoffexplosion im Atomkraftwerk Brunsbüttel http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]... Pressemitteilung der Deutschen Umwelthilfe über die mangelhafte Zuverlässigkeit des AKW-Betreibers Vattenfall http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/vattenfall-akw-muss-an-di... taz-Bericht über die mangelhafte Sicherheitskultur bei Vattenfall

 

#33 Risiko Mensch

Menschen machen Fehler – im Atomkraftwerk ist das fatal.
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Ventil falsch bedient, Warnsignal übersehen, Schalter vergessen, Kommandos missverstanden, falsch reagiert – es gibt Dutzende von Fällen, bei denen nicht die Technik, sondern der Mensch für hochgefährliche Situationen im Atomkraftwerk verantwortlich ist. Das Risiko Mensch ist nicht kalkulierbar.

Ausgerechnet der Mensch, die Betriebsmannschaft, soll aber im Falle eines Störfalls wichtige, von der normalen Betriebsweise abweichende Notfallmaßnahmen durchführen, um eine Kernschmelze noch zu verhindern. Atomkraft verlangt fehlerfreie Menschen. Die gibt es aber nicht – schon gar nicht in extremen Stress-Situationen wie bei einem Störfall im Atomkraftwerk.

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weiterführende Informationen

http://www.bbu-online.de/stellungnahme/bbustellungnahmen/05.11.htm Stellungsnahme des Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) zur geplanten Änderung des Atomgesetzes 2001, mit Beschreibung der „Accident-Management“-Maßnahmen (Punkt 4) http://www.gruene-niedersachsen.de/cms/presse/dokbin/150/150376.gutach... Grüne Niedersachsen: Gutachten „Schwere Unfälle im AKW Esenshamm und ihre Folgen“ mit Beispielen für mangelhafte Sicherheitskultur http://www.ausgestrahlt.de/hintergrundinfos/sicherheit.html .ausgestrahlt-Hintergrundinformationen zur Sicherheit von Atomkraftwerken http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/090326_Hintergrundp...pdf Greenpeace-Dossier über den Kernschmelzunfall von Harrisburg 1979

 

#34 Borsäure

Mehrere Betreiber von Atomkraftwerken haben jahrelang systematisch die Betriebsvorschriften missachtet.
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17 Jahre lang startete das Atomkraftwerk Philippsburg ohne ausreichende Bor-Konzentration in den Notflutbehältern. Deren Inhalt soll bei einem Störfall den Reaktorkern fluten. Fehlt das Bor im Notflutwasser, hat das Fluten des Kerns einen Effekt wie Benzin ins Feuer gießen.

Die Betreiber störte das nicht. Sie setzten sich vielmehr mit voller Absicht über die Vorschriften im Betriebshandbuch hinweg. Ermittlungen ergaben, dass auch in anderen Atomkraftwerken jahrelang das Notkühlsystem wegen zu wenig Bor nicht voll funktionsfähig war.

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weiterführende Informationen

http://www.bbu-online.de/stellungnahme/bbustellungnahmen/05.11.htm Stellungsnahme des Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) zur geplanten Änderung des Atomgesetzes 2001, mit Beschreibung der Sicherheitsdefizite im Atomkraftwerk Philippsburg (Punkt 6) http://www.uvm.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/15871/Abschlussbericht...pdf Abschlussbericht für den Landtag von Baden-Württemberg über den Borsäuremangel im Atomkraftwerk Philippsburg

 

#35 Kabelsalat

Fehler in der Elektrik sind in Atomkraftwerken gang und gäbe – mit gravierenden Folgen.
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Im Sommer 2006 steht Europa kurz vor der Katastrophe. Wegen konzeptioneller Fehler in der Verkabelung springen im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark nach einem Kurzschluss und Stromausfall die Notstromaggregate nicht an. Nur Minuten bleiben bis zum Beginn einer Kernschmelze. Kein Einzelfall: Im Atomkraftwerk Brunsbüttel stand wegen Fehlern in der Elektrik seit der Inbetriebnahme des Reaktors im Jahr 1976 keine ausreichende Notstromversorgung der Not- und Nachkühlsysteme zur Verfügung. Und das Atomkraftwerk Biblis musste gleich reihenweise falsche, lockere und schlampig ausgeführte Verkabelungen melden.

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weiterführende Informationen

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,654829,00.html Spiegel-online: Bericht eines ehemaligen Arbeiters über Pfusch im AKW Biblis http://www.ippnw.de/biblis-zeitung.pdf Zeitung der Ärzte gegen Atomkrieg (IPPNW) mit Insider-Berichten über die Missstände im Atomkraftwerk Biblis B http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/atomkraft/20070712...pdf Hintergrundpapier des BUND zu den Vattenfall-Atomkraftwerken, unter anderem den Störfällen in Forsmark und Brunsbüttel http://www.rechsteiner-basel.ch/uploads/media/Forsmark__degenerierter_...PDF Vortrag des schwedischen Reaktor-Spezialisten Lars-Olov Höglund über den Störfall in Forsmark im Sommer 2006 http://www.ausgestrahlt.de/hintergrundinfos/sicherheit.html .ausgestrahlt-Hintergrundinformationen zur Sicherheit von Atomkraftwerken

 

#36 Schlimmer als Tschernobyl

Ein Super-GAU in einem hiesigen Atomkraftwerk hätte noch schlimmere Folgen als Tschernobyl.
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Die Atomkraftwerke in Deutschland haben kein Grafit im Reaktorkern, das Feuer fangen könnte wie in Tschernobyl. Daher würde die radioaktive Wolke nach einer Explosion nicht in so hohe Luftschichten getragen. Dafür stiege die radioaktive Belastung im Umkreis von einigen Hundert Kilometern massiv an. Deutschland ist siebenmal dichter besiedelt als die Region um Tschernobyl, das Rhein-Main-Gebiet etwa 30-mal so dicht. Es würden also deutlich mehr Menschen mit noch höheren Strahlendosen belastet.

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weiterführende Informationen

http://www.atomhaftpflicht.de/hintergruende.php3 Hintergrund-Information der Ärzte gegen Atomkrieg (IPPNW) und anderen zu den Folgen eines Super-GAUs in Deutschland http://www.ausgestrahlt.de/hintergrundinfos/sicherheit.html .ausgestrahlt-Hintergrundinformationen zur Sicherheit von Atomkraftwerken http://www.zukunftslobby.de/Tacheles/prognstu.html Prognos-Gutachten „Identifizierung und Internalisierung externer Kosten der Energieversorgung“, Band 2, Ewers/Rennings, „Abschätzung der monetären Schäden durch einen sogenannten Super-GAU (April 1992)

Quellen

Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS), Deutsche Risikostudie Kernkraftwerke Phase B. – GRS-A-1600, Köln, Juni 1989 http://www.contratom.de/news/newsanzeige.php?newsid=13898 http://www.zukunftslobby.de/Tacheles/prognstu.html

 

#37 Krebs für Millionen

Bei einem Super-GAU in Deutschland müssen Millionen von Menschen mit schweren Gesundheitsschäden rechnen.
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Eine Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums hat – unter Berücksichtigung der Erfahrungen von Tschernobyl – die zu erwartenden Gesundheitsschäden nach einem schweren Atomunfall in Deutschland abgeschätzt. Für den Fall eines Super-GAUs etwa im Atomkraftwerk Biblis rechnet sie mit 4,8 Millionen zusätzlichen Krebserkrankungen. Hinzu kommen alle anderen direkten und indirekten Gesundheitsschäden durch Strahlung, Evakuierung und Verlust der Heimat.

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weiterführende Informationen

http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/keine_ch... Greenpeace-Ausbreitungsrechnungen der radioaktiven Wolke nach einem schweren Reaktorunfall, konkret für die AKW Biblis, Brunsbüttel, Philippsburg und Isar http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/presseerklaerungen/artikel/a... Greenpeace: Auswirkungen eines schweren Reaktorunfalls im AKW Krümmel http://www.atomhaftpflicht.de/hintergruende.php3 Hintergrund-Information der Ärzte gegen Atomkrieg (IPPNW) und anderen zu den Folgen eines Super-GAUs in Deutschland http://www.zukunftslobby.de/Tacheles/prognstu.html Prognos-Gutachten „Identifizierung und Internalisierung externer Kosten der Energieversorgung“, Band 2, Ewers/Rennings, „Abschätzung der monetären Schäden durch einen sogenannten Super-GAU (April 1992) http://www.ausgestrahlt.de/hintergrundinfos/sicherheit.html .ausgestrahlt-Hintergrundinformationen zur Sicherheit von Atomkraftwerken

 

#38 Heimatverlust

Bei einem Super-GAU wird ein Gebiet von Zigtausend Quadratkilometern dauerhaft unbewohnbar.
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Millionen von Menschen werden nach einem Super-GAU in einem deutschen Atomkraftwerk nicht mehr in ihre Häuser, Wohnungen, Betriebe zurückkehren können. Wo sollen sie leben, arbeiten, unterkommen? Wer kümmert sich um ihre Gesundheit? Wer kommt für ihren Schaden auf? Die Stromkonzerne sicher nicht – die sind dann längst pleite.

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weiterführende Informationen

http://www.zukunftslobby.de/Tacheles/prognstu.html Prognos-Gutachten „Identifizierung und Internalisierung externer Kosten der Energieversorgung“, Band 2, Ewers/Rennings, „Abschätzung der monetären Schäden durch einen sogenannten Super-GAU (April 1992) http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/keine_ch... Greenpeace-Ausbreitungsrechnungen der radioaktiven Wolke nach einem schweren Reaktorunfall, konkret für die AKW Biblis, Brunsbüttel, Philippsburg und Isar http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/presseerklaerungen/artikel/a... Greenpeace: Auswirkungen eines schweren Reaktorunfalls im AKW Krümmel http://www.atomhaftpflicht.de/hintergruende.php3 Hintergrund-Information der Ärzte gegen Atomkrieg (IPPNW) und anderen zu den Folgen eines Super-GAUs in Deutschland http://www.ausgestrahlt.de/hintergrundinfos/sicherheit.html .ausgestrahlt-Hintergrundinformationen zur Sicherheit von Atomkraftwerken

 

#39 Evakuierung

Die Evakuierung einer ganzen Region binnen weniger Stunden ist nicht möglich.
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Die Katastrophenschutzpläne für Atomkraftwerke gehen davon aus, dass die radioaktive Wolke nach Beginn des Unfalls noch mehrere Tage im Reaktor zurückgehalten werden kann – Zeit, um die Bevölkerung zu evakuieren.

Was aber, wenn ein Flugzeug, ein Erdbeben oder eine Explosion das Atomkraftwerk zerstört? Oder wenn, wie etwa in Krümmel möglich, der Sicherheitsbehälter binnen Minuten durchschmilzt? Dann bleiben, je nach Wetterlage, gerade einmal ein paar Stunden, um ganze Regionen zu räumen.

Neue Ausbreitungsrechnungen zeigen, dass die Strahlenbelastung selbst in 25 Kilometer Entfernung und bei Aufenthalt im Haus binnen weniger Stunden so hoch ist, dass sie in der Hälfte der Fälle zum Tod führt. Die radioaktive Wolke macht dort sicher nicht halt. Für alle weiter entfernten Gebiete aber gibt es gar keine Evakuierungspläne.

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weiterführende Informationen

http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/keine_ch... Greenpeace-Ausbreitungsrechnungen der radioaktiven Wolke nach einem schweren Reaktorunfall, konkret für die AKW Biblis, Brunsbüttel, Philippsburg und Isar http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/presseerklaerungen/artikel/a... Greenpeace: Auswirkungen eines schweren Reaktorunfalls im AKW Krümmel http://www.atomhaftpflicht.de/hintergruende.php3 Hintergrund-Information der Ärzte gegen Atomkrieg (IPPNW) und anderen zu den Folgen eines Super-GAUs in Deutschland http://www.zukunftslobby.de/Tacheles/prognstu.html Prognos-Gutachten „Identifizierung und Internalisierung externer Kosten der Energieversorgung“, Band 2, Ewers/Rennings, „Abschätzung der monetären Schäden durch einen sogenannten Super-GAU (April 1992) http://www.ausgestrahlt.de/hintergrundinfos/sicherheit.html .ausgestrahlt-Hintergrundinformationen zur Sicherheit von Atomkraftwerken

 

#40 Jod-Mangel

Jod-Tabletten nützen nichts, wenn man das Haus verlassen muss, um sie zu erhalten.
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Jodtabletten sollen im Falle eines Atomunfalls die Strahlenbelastung durch radioaktives Jod vermindern. Doch nur im engsten Umkreis um Atomkraftwerke wurden die Tabletten bereits vorsorglich an die Haushalte verteilt. In allen anderen Gebieten sind sie im Rathaus gelagert oder müssen erst noch eingeflogen werden. Abholen wird schwierig: denn der Katastrophenschutzplan rät, das Haus nicht zu verlassen.

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weiterführende Informationen

http://umweltinstitut.org/radioaktivitat/katastrophenschutz/katastroph... Informationen des Umweltinstituts München zur Katastrophenschutzplanung bei Atomunfällen http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/katastrophenschutz-fessenh... Informationen des BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein zum Katastrophenschutzplan am Beispiel des Atomkraftwerks Fessenheim http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/keine_ch... Greenpeace-Ausbreitungsrechnungen der radioaktiven Wolke nach einem schweren Reaktorunfall, konkret für die AKW Biblis, Brunsbüttel, Philippsburg und Isar http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/presseerklaerungen/artikel/a... Greenpeace: Auswirkungen eines schweren Reaktorunfalls im AKW Krümmel http://www.ausgestrahlt.de/hintergrundinfos/sicherheit.html .ausgestrahlt-Hintergrundinformationen zur Sicherheit von Atomkraftwerken

 

#41 Wirtschafts-Kollaps

Ein Super-GAU führt zum volkswirtschaftlichen Zusammenbruch.
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Ein Super-GAU in einem Land wie Deutschland würde einen Schaden von 2,5 bis 5,5 Billionen Euro verursachen. Das hat die Prognos AG bereits vor 20 Jahren in einer Studie für das Bundeswirtschaftsministerium errechnet. Inflationsbereinigt wäre die Summe heute sicher noch höher anzusetzen.

Zum Vergleich: Die Konjunkturpakete der 20 größten Wirtschaftsnationen der Welt zur Abfederung der aktuellen Wirtschaftskrise haben alle zusammen ein Volumen von insgesamt 3,5 Billionen Euro.

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weiterführende Informationen

http://www.zukunftslobby.de/Tacheles/prognstu.html Prognos-Gutachten „Identifizierung und Internalisierung externer Kosten der Energieversorgung“, Band 2, Ewers/Rennings, „Abschätzung der monetären Schäden durch einen sogenannten Super-GAU (April 1992) http://www.ausgestrahlt.de/hintergrundinfos/sicherheit.html .ausgestrahlt-Hintergrundinformationen zur Sicherheit von Atomkraftwerken

 

#42 Atommüllberge

Atomkraft erzeugt jede Menge Atommüll.
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Rund 12.500 Tonnen hochradioaktive abgebrannte Brennelemente sind in den deutschen Atomkraftwerken bisher angefallen. Jedes Jahr kommen rund 500 Tonnen hinzu. Plus Tausende Kubikmeter schwach- und mittelaktiven Mülls. Plus alles, was in Luft und Wasser landet. Plus die Abfälle aus der Wiederaufarbeitung. Plus die Abfallhalden des Uranbergbaus. Plus das abgereicherte Uran aus der Anreicherungsanlage. Plus die Atomanlagen selbst, denn auch die müssen irgendwann »entsorgt« werden.

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weiterführende Informationen

http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/asse_gorleben...pdf Broschüre von .ausgestrahlt mit Fragen und Antworten zum Thema Atommüll http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/fl...pdf Greenpeace-Flyer „Atommüll: Entsorgung ungelöst“ http://www.boell.de/downloads/oekologie/Mythos_Weg_Inh_Buch_bearbeitet... (Kapitel III.3) – Studie „Mythos Atomkraft“ der Heinrich-Böll-Stiftung http://www.youtube.com/watch?v=wY-ieuIvnnk&feature=related ARTE-Dokumentation „Albtraum Atommüll“ http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,655139,00.html Spiegel-online: Bericht über Uranmüllexporte nach Sibirien

 

#43 Entsorgungslüge

Noch kein einziges Gramm Atommüll ist schadlos entsorgt.
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»Zur Frischhaltung von Lebensmitteln« würde er dienen – mit solchen Versprechen wischten Experten Mitte der 1950er Jahre kritische Fragen nach der Entsorgung von Atommüll beiseite. Ohne sich um das Entsorgungsproblem zu kümmern, bauten sie einen Reaktor nach dem anderen. Von den vielen Millionen Tonnen strahlenden Abfalls ist bis heute noch kein Gramm schadlos entsorgt.

Rechtlich gesehen darf in Deutschland überhaupt kein Atomkraftwerk betrieben werden, solange die Entsorgung des Atommülls nicht gesichert ist. Als ›Entsorgungsvorsorgenachweis‹ dienten wahlweise die undichte und einsturzgefährdete Atommüllkippe Asse II, die Erkundungsarbeiten im Salzstock Gorleben, der Bau der Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) Wackersdorf, die Atommüll-Transporte ins Ausland sowie aktuell die ›geordnete Zwischenlagerung‹ der abgebrannten Brennelemente in Castor-Behältern in oberirdischen Hallen.

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weiterführende Informationen

http://www3.ndr.de/sendungen/panorama_die_reporter/panorama320.html Panorama – Die Reporter (NDR): „Deasaster Atommüll“ http://www.youtube.com/watch?v=wY-ieuIvnnk&feature=related ARTE-Dokumentation „Albtraum Atommüll“ http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]... Rechtsgutachten der Deutschen Umwelthilfe: „Ohne Endlager keine Laufzeitverlängerung – zur Rechts- und Verfassungswidrigkeit einer Laufzeitverlängerung“ http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,612027,00.html „Spiegel“-Artikel über die Funktion der Atommüllkippe Asse II als Entsorgungsnachweis für die Atomkraftwerke http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/asse_gorleben...pdf Broschüre von .ausgestrahlt mit Fragen und Antworten zum Thema Atommüll http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/fl...pdf Greenpeace-Flyer „Atommüll: Entsorgung ungelöst“ http://www.boell.de/downloads/oekologie/Mythos_Weg_Inh_Buch_bearbeitet... (Kapitel III.3) – Studie „Mythos Atomkraft“ der Heinrich-Böll-Stiftung

 

#44 Technisch ungelöst

Die Endlagerung ist noch nicht einmal technisch gelöst.
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70 Jahre nach Entdeckung der Kernspaltung ist noch nicht einmal klar, wie man den hochradioaktiven Abfall lagern müsste, damit er nicht zur Gefahr für Mensch und Umwelt wird – geschweige denn, wo.

Anders als die Atomlobby glauben machen will, sind viele Sicherheitsfragen in puncto Endlager weiterhin völlig ungeklärt. So nahmen die USA wegen schwerwiegender Gefahren für Mensch und Umwelt unlängst Abstand von ihrem Endlager-Projekt in den Yucca Mountains. Das schwedische Konzept der Endlagerung in Granit-Urgestein steht ebenfalls vor dem Aus (siehe auch # 61). Und was den Salzstock in Gorleben angeht: Der ist in weiten Teilen von Grundwasser überströmt. Nach den Erfahrungen mit den Wassereinbrüchen in der Atommüllkippe Asse II sollten sich weitere Diskussionen über die ›Eignung‹ Gorlebens als Endlager eigentlich erübrigt haben.

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weiterführende Informationen

http://www.bfs.de/de/endlager/publika/Gorleben_Eignung.html Replik des Bundesamts für Strahlenschutz zu Behauptungen der Atomlobby, die Endlagerfrage sei „gelöst“ http://www3.ndr.de/sendungen/panorama_die_reporter/panorama320.html Panorama – Die Reporter (NDR): „Deasaster Atommüll“ http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/asse_gorleben...pdf Broschüre von .ausgestrahlt mit Fragen und Antworten zum Thema Atommüll http://www.youtube.com/watch?v=wY-ieuIvnnk&feature=related ARTE-Dokumentation „Albtraum Atommüll“ http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/fl...pdf Greenpeace-Flyer „Atommüll: Entsorgung ungelöst“ http://www.boell.de/downloads/oekologie/Mythos_Weg_Inh_Buch_bearbeitet... (Kapitel III.3) – Studie „Mythos Atomkraft“ der Heinrich-Böll-Stiftung http://www.anti-atom-aktuell.de/archiv/198/198produziert.html Artikel der Zeitschrift „anti atom aktuell“ über die Debatte um Sicherheitskriterien und das Erkundungsbergwerk im Salzstock Gorleben http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1117010/ Deutschlandfunk: USA geben Endlagerprojekt Yucca Mountain auf http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/endlager-verrostet/ taz-Bericht über rostende Atommüllbehälter aus Kupfer

 

#45 1.000.000 Jahre

Atommüll ist eine Million Jahre lang eine strahlende Gefahr.
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Bis die Strahlung der radioaktiven Abfallstoffe aus den Atomkraftwerken einigermaßen abgeklungen ist, dauert es ungefähr eine Million Jahre. So lange muss der Atommüll von Mensch und Biosphäre ferngehalten werden.

Hätten die Neandertaler vor 30.000 Jahren Atomkraftwerke betrieben und ihren Atommüll irgendwo vergraben, so würde er heute noch tödlich strahlen – und wir müssten wissen, wo wir unter keinen Umständen graben dürften.

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weiterführende Informationen

http://www.bfs.de/de/endlager/faq/langfassung_abschlussbericht_akend.p...pdf Empfehlungen des Arbeitskreis Auswahlverfahren Endlagerstandorte (AkEnd) zum Auswahlverfahren für Endlagerstandorte, 2002 http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/asse_gorleben...pdf Broschüre von .ausgestrahlt mit Fragen und Antworten zum Thema Atommüll http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/fl...pdf Greenpeace-Flyer „Atommüll: Entsorgung ungelöst“ http://www.youtube.com/watch?v=wY-ieuIvnnk&feature=related ARTE-Dokumentation „Albtraum Atommüll“ http://www.boell.de/downloads/oekologie/Mythos_Weg_Inh_Buch_bearbeitet... (Kapitel III.3) – Studie „Mythos Atomkraft“ der Heinrich-Böll-Stiftung

 

#46 Atommüllkippe Asse II

Das Versuchsendlager Asse säuft schon nach 20 Jahren ab.
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126.000 Fässer Atommüll entsorgten Atomindustrie und Atomforscher zwischen 1967 und 1978 nahezu kostenlos im »Versuchsendlager« Asse II. Das ehemalige Salzbergwerk sei jahrtausendelang sicher, beteuerten Experten, ein Wassereinbruch ausgeschlossen.

20 Jahre später fließen täglich 12.000 Liter Wasser in die Stollen. Inzwischen sind die ersten Fässer undicht, die Grube einsturzgefährdet.

Um eine großräumige Verseuchung des Grundwassers zu vermeiden, muss der ganze Müll nun wieder raus. Die Kosten dafür – die Rede ist von bis zu 4 Milliarden Euro – müssen nicht etwa die Verursacher, sondern die Steuerzahler tragen. Dafür änderten CDU und SPD im Jahr 2009 eigens das Atomgesetz.

Asse II galt offiziell als »Pilotprojekt« für das geplante große Endlager im Salzstock Gorleben.

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weiterführende Informationen

http://www.atommuell-endlager.de/index.php?option=com_content&task=vie... Kurzinfo und Chronik der Atommüllkippe Asse II http://www3.ndr.de/sendungen/panorama_die_reporter/panorama320.html Panorama – Die Reporter (NDR): „Deasaster Atommüll“ http://www.aufpassen.org Informationen der Bürgerinitiative „aufpASSEn“ http://www.aaa-wf.de Informationen der Bürgerinitiative „Aktion Atommüllfreie Asse“ http://www.asse2.de Informationen des Asse-II-Koordinationskreises http://www.endlager-asse.de Informationen, Dokumente, Gutachten und Stellungnahmen des Bundesamts für Strahlenschutz zum „Versuchsendlager“ Asse II http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/Hi...pdf Greenpeace-Dossier „GAU im Atommülllager Asse“ http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/asse_gorleben...pdf Broschüre von .ausgestrahlt mit Fragen und Antworten zum Thema Atommüll http://www.bi-luechow-dannenberg.de/chronologisch/pressemitteilungen/d... Pressemitteilung der BI Lüchow-Dannenberg über die falschen Prognosen des „Endlagerpapstes“ Kühn zur Sicherheit der Asse, mit Originalzitaten http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/PE...pdf Aktennotiz von 1964 über die Besichtigung der Schachtanlage Asse II http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/klima/salzst...pdf Meldung der Deutschen Presseagentur (dpa) von 1963 über die angebliche Eignung von Salzstöcken wie der Asse zur Endlagerung von Atommüll http://atommuell-lager.de/Presse/100113-pressemitteilung.htm Musterrechnung: Die Sicherung des in der Asse lagernden Mülls aus dem AKW Gundremmingen kostet mehr als der Bau des AKW

 

#47 Kein Endlager

Weltweit gibt es bis heute kein sicheres Endlager für hochradioaktiven Müll.
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Ein Atommüll-Endlager müsste ein geologisch über sehr lange Zeiträume stabiler Ort sein. Seine Umgebung dürfte chemisch möglichst nicht mit dem eingelagerten Müll und den Behältern reagieren. Der Ort müsste weit weg von der Biosphäre, von potenziellen Rohstoffquellen und von menschlichen Einflüssen liegen. Das Gebiet dürfte nicht ins Meer entwässern.

Weltweit hat bisher niemand einen solchen Ort gefunden. Ob es ihn gibt, ist mehr als fraglich.

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weiterführende Informationen

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Fragen-des-Tages-Kernkraft-Atommuel... Tagesspiegel: Übersicht über den Umgang anderer Länder mit Atommüll http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/fl...pdf Greenpeace-Flyer „Atommüll: Entsorgung ungelöst“ http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/asse_gorleben...pdf Broschüre von .ausgestrahlt mit Fragen und Antworten zum Thema Atommüll http://www.youtube.com/watch?v=wY-ieuIvnnk&feature=related ARTE-Dokumentation „Albtraum Atommüll“

 

#48 St. Florian

Niemand will den Atommüll haben.
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Seit 2005 wandern abgebrannte Brennelemente in Castor-Hallen direkt bei den Atomkraftwerken. Das brachte und bringt nicht wenige Atom-Fans zwischen Brunsbüttel und Ohu in schwere Argumentationsnöte. Der Atommüll dürfe keinesfalls in ihrer Nachbarschaft gelagert werden, fordern sie. Nur der Reaktor (der Geld in die Gemeindekassen spült), der müsse unbedingt weiterlaufen …

Auch die CSU will unbedingt Atomstrom – aber keinesfalls Atommüll in der Nähe Bayerns. Mit Diskussionen über mögliche Endlagerstandorte, warnt sie, „zünden wir die ganze Republik an“.

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weiterführende Informationen

http://www.boell.de/downloads/oekologie/Mythos_Weg_Inh_Buch_bearbeitet... (Kapitel III.3) – Studie „Mythos Atomkraft“ der Heinrich-Böll-Stiftung http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/fl...pdf Greenpeace-Flyer „Atommüll: Entsorgung ungelöst“ http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/asse_gorleben...pdf Broschüre von .ausgestrahlt mit Fragen und Antworten zum Thema Atommüll http://www.ausgestrahlt.de/presse/artikel/409a732b75/csu-erkennt-konfl... Pressemitteilung von .ausgestrahlt zum Konfliktpotenzial des Atommülls

 

#49 Castor-Tricks

Atommüll-Behälter sind nur unzureichend getestet.
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Castor-Behälter sind sicher, heißt es. Aber nicht jedes Modell wird  realen Tests unterzogen. Oft fallen und brennen nur verkleinerte Modelle. Oder es gibt nur Simulationen.

Manchmal jedoch passen deren Ergebnisse nur schlecht mit der Realität zusammen. So wie im Frühjahr 2008 bei einem neuen Castor-Typ. Da hatte der Hersteller, damit seine praktischen und theoretischen Messergebnisse besser übereinstimmten, »frei gewählte Parameter « eingeführt. Das ging selbst dem Bundesamt für Materialforschung (BAM) zu weit. Es verweigerte zunächst die Zulassung. Deswegen konnte 2009 kein Castor-Transport rollen.

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weiterführende Informationen

http://www.bi-luechow-dannenberg.de/chronologisch/pressemitteilungen/b... Pressemitteilung der BI Lüchow-Dannenberg zu den Castor-Sicherheitsberechnungen http://www.castor.de/technik/castoren/timpert/inhalt.html Zusammenstellung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg zum Thema Sicherheit von Castor-Behältern http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/atommuell_zwischen_endlager/... Informationen von Greenpeace zum Konzept der Atommülllagerung in Castor-Behältern und Zwischenlagern

 

#50 Wiederaufarbeitungslüge I

Die sogenannte Wiederaufarbeitung von Brennelementen macht aus Atommüll noch mehr Atommüll.
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Wiederaufarbeitungsanlage – das klingt ein bisschen nach Recyclingstation. Tatsächlich wird nur etwa ein Prozent des wiederaufgearbeiteten Atommülls in neue Brennelemente eingebaut: das Plutonium. Unter dem Strich gibt es nach der Wiederaufarbeitung mehr Atommüll als zuvor. In Frankreich heißen Wiederaufarbeitungsanlagen daher schlicht ›usine plutonium‹, Plutoniumfabrik.

Wiederaufarbeitungsanlagen sind auch die größten radioaktiven Dreckschleudern der Welt. Die sogenannten MOX-Brennelemente (mit Plutonium aus der Wiederaufarbeitung) sind bei Herstellung, Transport und Einsatz im Atomkraftwerk noch deutlich gefährlicher als frische Brennelemente nur aus Uran. Daneben liefert die ›Plutoniumfabrik‹ auch den Rohstoff für Atombomben.

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weiterführende Informationen

http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/atommuell_wiederaufarbeitung... Greenpeace-Dossier mit allen wichtigen Fakten zur Wiederaufarbeitung http://www.boell.de/downloads/oekologie/Mythos_Weg_Inh_Buch_bearbeitet... (Kapitel III.3) – Studie „Mythos Atomkraft“ der Heinrich-Böll-Stiftung http://www.youtube.com/watch?v=wY-ieuIvnnk&feature=related ARTE-Dokumentation „Albtraum Atommüll“

 

#51 Atommüll am Strand

Wiederaufarbeitungsanlagen sind radioaktive Dreckschleudern.
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Die Wiederaufarbeitungsanlagen in La Hague (Frankreich) und Sellafield (Großbritannien) geben große Mengen radioaktiver Stoffe an die Luft, den Ärmelkanal und die Irische See ab. In der Umgebung der Anlagen ist die Blutkrebsrate (Leukämie) bei Jugendlichen bis zu zehn Mal so hoch wie im Landesdurchschnitt.

Greenpeace nahm vor einigen Jahren am Abflussrohr von Sellafield ein paar Schlammproben. Bei der Rückkehr wurden diese von den deutschen Behörden umgehend beschlagnahmt – es handelte sich schließlich um Atommüll.

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weiterführende Informationen

http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=4427 Bericht über die Greenpeace-Messungen bei der WAA Sellafield http://www.boell.de/downloads/oekologie/Mythos_Weg_Inh_Buch_bearbeitet... (Kapitel III.3) – Studie „Mythos Atomkraft“ der Heinrich-Böll-Stiftung http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/asse_gorleben...pdf Broschüre von .ausgestrahlt mit Fragen und Antworten zum Thema Atommüll http://www.youtube.com/watch?v=wY-ieuIvnnk&feature=related ARTE-Dokumentation „Albtraum Atommüll“

 

#52 Wiederaufarbeitungslüge II

An den Wiederaufarbeitungsanlagen in Frankreich und Großbritannien lagern noch immense Atommüllmengen aus Deutschland.
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Mehrere Tausend Tonnen abgebrannte Brennelemente haben die Atomkraftwerksbetreiber in den vergangenen Jahrzehnten zu den Wiederaufarbeitungsanlagen in La Hague und Sellafield transportiert. Nur ein kleiner Teil dieses Mülls kam bisher per Castor-Transport nach Deutschland zurück. Der große Rest liegt noch immer im Ausland auf Halde.

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weiterführende Informationen

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/14/012/1401297.pdf Bundestagsanfrage zum Verbleib des an die Wiederaufarbeitungsanlagen gelieferten Atommülls http://www.boell.de/downloads/oekologie/Mythos_Weg_Inh_Buch_bearbeitet... (Kapitel III.3) – Studie „Mythos Atomkraft“ der Heinrich-Böll-Stiftung http://www.youtube.com/watch?v=wY-ieuIvnnk&feature=related ARTE-Dokumentation „Albtraum Atommüll“

 

#53 Atommüllkippe Morsleben

Westdeutsche Atomkonzerne kippten skrupellos ihren Müll ins DDR-Endlager Morsleben.
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Bergeweise stapelten sich Ende der 1980er Jahre die Atommüllfässer an den westdeutschen Atomkraftwerken. Zum Glück kam die Wiedervereinigung – und Bundesumweltministerin Angela Merkel. Zusammen mit den Abteilungsleitern Walter Hohlefelder und Gerald Hennenhöfer erlaubte sie den Atomkonzernen, ihren Strahlenmüll für einen Spottpreis ins ehemalige DDR-Endlager Morsleben zu kippen. Dieses ist inzwischen einsturzgefährdet, die Sanierung kostet die Steuerzahler über 2 Milliarden Euro.

Merkel wurde Bundeskanzlerin, Hohlefelder Chef von E.ON und Präsident des Lobbyvereins Deutsches Atomforum. Hennenhöfer ist seit Ende 2009 wieder Chef der Bundesatomaufsicht.

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weiterführende Informationen

http://www.atommuell-endlager.de/index.php?option=com_content&task=vie... Kurzinfo und Chronik der Atommülleinlagerung in Morsleben http://www.morsleben-kampagne.de/ Kampagne zur kritischen Begleitung der sogenannten „Stilllegung“ der Atommüllkippe Morsleben http://www.bi-morsleben.de/ Initiative gegen das Atommüllendlager Morsleben e.V. http://www.morsleben-stillegung.de/ Informationen der Bürgerinitiative „Morsleben-Netzwerk“ zum Endlager Morsleben http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-61366517.html „Spiegel“-Artikel über Merkels Verantwortung für die Atommüllkippe Morsleben http://www3.ndr.de/sendungen/panorama_die_reporter/panorama320.html Panorama – Die Reporter (NDR): „Deasaster Atommüll“, darin Interview mit Walter Hohlefelder zu Morsleben http://www.neues-deutschland.de/artikel/161192.plomben-in-einem-marode... Ausführlicher Artikel im „Neues Deutschland“ über die Atommüllkippe Morsleben http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/asse_gorleben...pdf Broschüre von .ausgestrahlt mit Fragen und Antworten zum Thema Atommüll http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Land-fuerchtet-um-... Niedersachsen befürchtet die Verseuchung des Grundwassers durch die Atommüllkippe Morsleben

 

#54 Atommüllkippe Schacht Konrad

Mitten unter Salzgitter sollen dereinst 865 Kilogramm Plutonium lagern.
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Mehr als 300.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktiven Müll mit bis zu 865 Kilogramm hochgiftigem Plutonium will das Bundesamt für Strahlenschutz in die ehemalige Eisenerzgrube Schacht Konrad füllen – unter dem Stadtgebiet von Salzgitter. Die Entscheidungen, Schacht Konrad als Endlager zu nutzen, waren stets politische. Einen Vergleich verschiedener Standorte nach klaren Kriterien hat es nie gegeben. Attraktiv aus Sicht der Atomindustrie war ›Konrad‹ vor allem wegen des außergewöhnlich großen Förderschachts, den auch nuklearer Sperrmüll passieren könnte.

Die Langzeitsicherheits-Prognose für Schacht Konrad basiert im Wesentlichen auf theoretischen Annahmen. Die Modellrechnungen nach veralteten Methoden entsprechen nicht dem Stand der Wissenschaft.

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weiterführende Informationen

http://www.atommuell-endlager.de/index.php?option=com_content&task=vie... Kurzinfo und Chronik zum Atommüllendlager „Schacht Konrad“ in Salzgitter http://www.ag-schacht-konrad.de/ Informationen der Bürgerinitiative „Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad“ http://www3.ndr.de/sendungen/panorama_die_reporter/panorama320.html Panorama – Die Reporter (NDR): „Deasaster Atommüll“ http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/kein-platz-fuer-roett... taz-Bericht über die Pläne zur Umlagerung des Atommülls aus der Asse in Schacht Konrad

 

#55 Zwischenlager

Hochradioaktiver Atommüll lagert in besseren Kartoffelscheunen.
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Weil der Atommüll in den Castor-Behältern stark strahlt, sind diese außen extrem heiß. Die Zwischenlagerhallen in Gorleben, Ahaus, Lubmin und an den Atomkraftwerken haben daher große Luftschlitze, damit Luft an den Behältern vorbeistreichen kann. Wird einer der Behälter undicht, gelangt die Radioaktivität so ungehindert ins Freie.

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weiterführende Informationen

http://www.castor.de/material/broschuere/zursache4.html Infobroschüre der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg zum Konzept der Atommülllagerung in Castor-Behältern und Zwischenlagern (1996) http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/atommuell_zwischen_endlager/... Informationen von Greenpeace zum Konzept der Atommülllagerung in Castor-Behältern und Zwischenlagern http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/ZL...pdf Greenpeace-Info zum Zwischenlager Gorleben www.kein-atommuell-nach-ahaus.de Informationen der BI „Kein Atommüll nach Ahaus“ http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/systemfehler-gesucht/ taz-Bericht über defekte Castor-Behälter und ungeeignete Radioaktivitätsmessgeräte in den Zwischenlagerhallen

 

#56 Castor-Strahlung

Castor-Behälter geben radioaktive Strahlung ab.
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Beim Castor-Transport im Herbst 2008 maßen Umweltschützer am vorbeifahrenden Atommüll-Zug alarmierende Strahlungswerte. Auf ausführliche Kontrollmessungen beim Umladen der Behälter verzichteten die Behörden: Eigene Messgeräte hatten sie keine. Und die Zwischenlager-Gesellschaft GNS wollte ihre »Mitarbeiter nicht unnötig der Strahlung aussetzen«.

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weiterführende Informationen

http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/Me...pdf Greenpeace-Bericht über die Strahlenmessungen am Castor-Zug im November 2008

 

#57 Kurzzeit-Entsorgung

Die Castor-Behälter, in denen der Atommüll lagert, sollen offiziell ganze 40 Jahre halten.
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Atomkraftwerke dürfen laut Gesetz nur betrieben werden, wenn die schadlose Entsorgung ihrer Abfälle gewährleistet ist. Der Atommüll strahlt noch in einer Million Jahren. Die Castor-Behälter, die ihn von der Umwelt isolieren, halten angeblich 40 Jahre. Damit ist offiziell alles in Ordnung.

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weiterführende Informationen

http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/atommuell_zwischen_endlager/... Informationen von Greenpeace zum Konzept der Atommülllagerung in Castor-Behältern und Zwischenlagern

 

#58 Maulkorb für Experten

Um Gorleben als Endlager zu ermöglichen, verpasste die Bundesregierung ihren Geologen einen Maulkorb.
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Professor Helmut Röthemeyer, einst höchster staatlicher Endlagerexperte, kam 1983 nach einer Vielzahl von Probebohrungen zu dem Schluss, dass das von einer eiszeitlichen Rinne durchzogene Gestein über dem Salzstock Gorleben nicht in der Lage ist, »Kontaminationen auf Dauer von der Biosphäre zurückzuhalten«. Seine Kollegen und er wollten daher die zusätzliche Erkundung anderer Standorte empfehlen. Die CDU/FDP-Bundesregierung intervenierte, auf ihren Druck verschwand die Empfehlung aus dem Gutachten. Bis heute behaupten CDU, FDP und Atomlobby, der Salzstock in Gorleben sei als Endlager geeignet.

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weiterführende Informationen

http://www.atommuell-endlager.de/index.php?option=com_content&task=vie... Kurzinfo und Chronik zum geplanten Endlager Gorleben http://www.bi-luechow-dannenberg.de Informationen der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg http://www.castor.de/technik/endlager/endlagerinhalt.html Umfassende Linksammlung zu Informationen und Gutachten zum geplanten Endlager Gorleben http://www.gorleben-akten.de/ Sammlung von Originaldokumenten zu Gorleben, ins Internet gestellt von Greenpeace http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/atommuell_zwischen_endlager/... Greenpeace-Dossier über die „Fata Morgana“ namens Endlager Gorleben http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1963282... Ausführlicher Artikel der Frankfurter Rundschau zu Gorleben: „Getrickst, getäuscht, gelogen“ http://www.zeit.de/2010/15/Gorleben?page=1 ZEIT-Artikel über 30 Jahre Lügen um das geplante Endlager Gorleben http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1019338/Gorleben-Willkuer... Frontal 21-Bericht über die Standortauswahl Gorleben http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/politischer-druck-auf-die... Endlager-Experte Röthemeyer berichtet in der „taz“ über den Maulkorb http://www.bmu.de/atomenergie_ver_und_entsorgung/downloads/doc/45019.p...php Bericht des Bundesumweltministeriums zur Frage der politischen Einflussnahme auf den Zwischenbericht der Physikalisch-technischen Bundesanstalt (PTB) zur weiteren Erkundung des Standortes Gorleben 1983, mit vielen Originaldokumenten http://www.bi-luechow-dannenberg.de/chronologisch/demonstration-berlin... Zusammenfassung der BI Lüchow-Dannenberg über die Manipulation von Gutachten durch die Regierung http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1961023... Bericht der Frankfurter Rundschau über das Mobbing des kritischen Gorleben-Geologen Klaus Duphorn 1982 http://media.de.indymedia.org/media/2009/09//260064.mp3 Der Geologe Gerd Lüttig schildert im Deutschlandfunk, wie Gorleben zum Endlagerstandort wurde http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,647915,00.html Spiegel-Online: Wie die Regierung Kohl die Gorleben-Gutachter unter Druck setzte http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/asse_gorleben...pdf Broschüre von .ausgestrahlt mit Fragen und Antworten zum Thema Atommüll http://www3.ndr.de/sendungen/panorama_die_reporter/panorama320.html Panorama – Die Reporter (NDR): „Deasaster Atommüll“, darin Interview mit dem Geologen Klaus Duphorn zu Gorleben http://www.anti-atom-aktuell.de/archiv200/208/208auftakt.html Umfassende Infos in der Zeitschrift „anti atom aktuell“ zur Geologie des Salzstocks Gorleben http://wendland-net.de/index.php/artikel/20090917/prof-duphorn-in-sach... Wendland-Net: Interview mit dem Geologen Klaus Duphorn

 

#59 Wasser in Gorleben

Auch im Salzstock Gorleben gibt es Wasser.
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Nicht nur in dem ehemaligen »Versuchsendlager« Asse II umspült Wasser die Atommüllfässer. Auch der Salzstock Gorleben ist nicht trocken. Beim Bau des »Erkundungsbergwerkes « dort kam es mehrfach zu Wasser- und Laugeneinbrüchen, die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe ortete ein Laugenreservoir von bis zu einer Million Kubikmetern.

Weil schützende Tonschichten über dem Salz fehlen – hier verläuft die 300 Meter tiefe, mit Geröll gefüllte Gorlebener Rinne –, hat dieses überdies direkten Kontakt zum Grundwasser.

Im Gegensatz zu Asse II ist in Gorleben noch kein Atommüll unter der Erde – dank des hartnäckigen Widerstands der Bevölkerung.

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weiterführende Informationen

http://www.anti-atom-aktuell.de/archiv200/208/208auftakt.html Umfassende Infos in der Zeitschrift „anti atom aktuell“ zur Geologie des Salzstocks Gorleben http://www.castor.de/material/broschuere/zursache9.html#Das%20Quart%C3... Vortrag des Gorleben-Geologen Klaus Duphorn über die „Gorlebener Rinne“ über und Risse im Salzstock (Fachtagung Endlager Gorleben 1999) http://www.castor.de/material/salzstock.html Der Geologe Eckhard Grimmel über die "Eignungshoffnungslosigkeit" des Salzstockes Gorleben-Rambow als Endlager für radioaktive Abfälle http://www.castor.de/technik/endlager/endlagerinhalt.html Umfassende Linksammlung zu Informationen und Gutachten zum geplanten Endlager Gorleben http://www.atommuell-endlager.de/index.php?option=com_content&task=vie... Kurzinfo und Chronik zum geplanten Endlager Gorleben http://www.bi-luechow-dannenberg.de Informationen der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/atommuell_zwischen_endlager/... Greenpeace-Dossier über die „Fata Morgana“ namens Endlager Gorleben http://www.gorleben-akten.de/ Sammlung von Originaldokumenten zu Gorleben, ins Internet gestellt von Greenpeace http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/gr...pdf Greenpeace-Studie „Das Mehrbarrierensystem bei der Endlagerung radioaktiver Abfälle in einem Salzstock“ http://www3.ndr.de/sendungen/panorama_die_reporter/panorama320.html Panorama – Die Reporter (NDR): „Deasaster Atommüll“, darin Interview mit dem Geologen Klaus Duphorn zu Gorleben http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1963282... Ausführlicher Artikel der Frankfurter Rundschau zu Gorleben: „Getrickst, getäuscht, gelogen“

 

#60 Atommüll zerstört Endlager

Radioaktivität zersetzt das Salzgestein.
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Radioaktive Strahlung zersetzt das Salzgestein. Das wies der Groninger Professor Henry Den Hartog nach. Die Folgen für ein Atommüll-Endlager in Salz, etwa das in Gorleben geplante, könnten verheerend sein. Die zuständigen Behörden zogen daraus bisher keinerlei Konsequenzen.

Salz ist auch aus anderen Gründen als Endlagergestein umstritten: Das plastische Gestein drückt die Lagerkammern zusammen, sodass die Behälter platzen, steigt durch den Druck stetig nach oben und ist extrem wasserlöslich. Carnallit, ein Salzgestein, das sich auch im Gorlebener Salzstock findet, beginnt zudem schon bei 300 Grad zu schmelzen – Temperaturen, die in einem Endlager durchaus möglich sind.

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weiterführende Informationen

http://www.castor.de/material/broschuere/zursache9.html#Explosive%20Ze... Vortrag von Prof. den Hartog „Explosive Zersetzung von hochradioaktiv bestrahltem Salz (NaCl)“ http://media.de.indymedia.org/media/2009/09//260064.mp3 Deutschlandfunk-Interview mit dem Geologen Gerd Lüttig über die Probleme durch Carnalli-Schichten im Gorlebener Salz http://wendland-net.de/index.php/artikel/20090917/prof-duphorn-in-sach... Wendland-Net: Interview mit dem Geologen Klaus Duphorn über die Probleme von Salz als Atommüllendlager http://www.castor.de/material/salzstock.html Der Geologe Eckhard Grimmel über die "Eignungshoffnungslosigkeit" des Salzstockes Gorleben-Rambow als Endlager für radioaktive Abfälle http://www.robinwood.de/Salz-I.153.0.html Zusammenfassung von Robin Wood über die Probleme eines Endlagers in Salz am Beispiel Gorlebens http://www.atommuell-endlager.de/index.php?option=com_content&task=vie... Kurzinfo und Chronik zum geplanten Endlager Gorleben http://www.castor.de/technik/endlager/endlagerinhalt.html Umfassende Linksammlung zu Informationen und Gutachten zum geplanten Endlager Gorleben http://www.bi-luechow-dannenberg.de Informationen der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg

 

#61 Risse im Granit

Selbst Granit ist zu beweglich für Atommüll.
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Das schwedische Endlagerkonzept, das bislang weltweit als führend galt, erweist sich im wahrsten Sinne des Wortes als brüchig: Im angeblich seit 1,6 Mio. Jahren stabilen Urgestein wiesen Geologen Spuren von Erdbeben nach. Allein in den zurückliegenden 10.000 Jahren bebte die Erde dort 58 Mal, und zwar bis zu Stärke 8 auf der Richterskala. Zum Glück war da noch kein Atommüll im Berg.

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weiterführende Informationen

http://www.boell.de/downloads/oekologie/Mythos_Weg_Inh_Buch_bearbeitet... (Kapitel III.3) – Studie „Mythos Atomkraft“ der Heinrich-Böll-Stiftung http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/fl...pdf Greenpeace-Flyer „Atommüll: Entsorgung ungelöst“ http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/asse_gorleben...pdf Broschüre von .ausgestrahlt mit Fragen und Antworten zum Thema Atommüll http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/ein-atommuellkonzept-mit-... „taz“-Bericht über die Risse im schwedischen Endlager-Granit

 

#62 Radioaktive Kochtöpfe

Aus Atomkraftwerken werden Töpfe.
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Ich war ein Atomkraftwerk – solche Sprüche könnten dereinst Töpfe und Pfannen zieren. Um die Entsorgungskosten von Atomanlagen zu drücken, verwässerte die rot-grüne Bundesregierung die Strahlenschutzverordnung. Ein Großteil des radioaktiven Abrissmaterials aus den Reaktoren darf jetzt als Hausmüll entsorgt oder recycelt werden. Guten Appetit!

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weiterführende Informationen

http://www.ippnw.de/atomenergie/atom-gesundheit/artikel/71cb43c596/str... Informationen der „Ärzte gegen Atomkrieg“ (IPPNW) zur rot-grünen Novelle der Strahlenschutzverordnung

 

#63 Uranmüll für Russland

Die Urananreicherungsanlage Gronau lädt ihren Müll in Russland ab.
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Viele Tausend Tonnen abgereichertes Uran entsorgte die Gronauer Urananreicherungsanlage der Firma Urenco in Russland. Offiziell deklariert als »Kernbrennstoff« landete der Strahlenmüll jahrelang in ›Verbotenen Städten‹ im Ural, wo die rostenden Behälter unter freiem Himmel liegen.

Für den angeblichen Wertstoff musste die russische Atomfirma Tenex allerdings nichts bezahlen. Vielmehr zahlte Urenco dafür, dass sie ihren Dreck loswurde.

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weiterführende Informationen

http://www.antiatombonn.de/index.php?Itemid=17&id=107&option=com_conte... Informationen der Anti-Atom-Gruppe Bonn zu den Uranmüll-Exporten von Gronau nach Russland http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13953 Neue Rheinische Zeitung: Bericht über die Urananreicherungsanlage in Gronau und die Uranhexafluoridtransporte, Teil 1 http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13977 Neue Rheinische Zeitung: Bericht über die Urananreicherungsanlage in Gronau und die Uranhexafluoridtransporte, Teil 2 http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/Atommuell_illegal_nach_Russland... ZDF-Bericht über die Atommüll-Exporte der Urenco nach Russland http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2014471_Umwelta... Frankfurter Rundschau: Interview mit dem russischen Umweltschützer Vladimir Slivyaküber die Uranmüll-Exporte nach Sibirien http://greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&tx_ttnews[year]=2009&tx_t... dpa-Meldung „Russland erstickt an radioaktivem Müll“ http://www.boell.de/downloads/oekologie/Mythos_Weg_Inh_Buch_bearbeitet... (Kapitel III.3) – Studie „Mythos Atomkraft“ der Heinrich-Böll-Stiftung

 

#64 Mondscheinphantasien

Der Mond ist zu weit weg.
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Erst hieß es, Atommüll sei gar kein Problem. Dann ersannen Wissenschaftler eine tolle Entsorgungsidee nach der anderen: Versickern im Boden. Versumpfen in »Atomteichen«. Einleiten ins Grundwasser. Ableiten in Flüsse. Versenken im Meer. In die Wüste legen. Verscharren im Boden. Einlagern in alten Bunkern. Einschweißen in eine Stahlkiste. Einfrieren im arktischen Eis. Abschuss in den Weltraum oder auf den Mond. Letzterer war zu weit weg, weswegen der Vorschlag scheiterte. Einige andere kamen und kommen zur Anwendung.

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weiterführende Informationen

http://www.zeit.de/1957/05/Atommuell-ins-Groenlandeis „Zeit“-Artikel von 1957 über Atommüll-Entsorgungs-Pläne http://www.youtube.com/watch?v=wY-ieuIvnnk&feature=related Arte-Dokumentation „Albtraum Atommüll“ http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dossier/1090867/ Deutschlandfunk-Sendung über die Versenkung von Schiffen voller radioaktiver Abfälle im Mittelmeer durch die Mafia http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=5861&lg=de Zeit-Fragen: Bericht über Atommüllexporte nach Afrika http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dossier/1052005/ Deutschlandfunk-Sendung über die Atommüll-Verklappung ins Meer http://ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/asse_gorleben...pdf Broschüre von .ausgestrahlt mit Fragen und Antworten zum Thema Atommüll

 

#65 Nukleare Alchimisten

Auch Transmutation löst das Atommüllproblem nicht.
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Als Wundermittel zur Beseitigung des Atommülls preisen sie manche: die Transmutation. Neutronen sollen langlebige Isotope in kurzlebige oder gar nicht mehr radioaktive Elemente verwandeln. Voraussetzung wäre, den hochradioaktiven Atommüll-Cocktail fein säuberlich in seine einzelnen Bestandteile zu trennen. Anschließend müsste man jeden Teil einer speziellen, sehr energieintensiven Behandlung in eigens dafür konstruierten Reaktoren unterziehen. Fazit: extrem aufwendig, gefährlich und teuer, die technische Realisierbarkeit fraglich. Außerdem bleibt weiterhin Atommüll übrig.

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weiterführende Informationen

http://www.bundestag.de/wissen/analysen/2008/transmutation.pdf Hintergrundpapier des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags zu den Chancen der Transmutation http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/2465676_Ein-... Bericht der Frankfurter Rundschau über Ankündigungen des Atomkonzerns Areva, das Atommüllproblem mittels Transmutation zu entschärfen

 

#66 Versorgungssicherheit

Atomkraftwerke liefern keineswegs zuverlässig Strom.
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Strom aus Atom – das heißt schnell mal: Licht aus. Wegen Sicherheitsmängeln produzierte etwa das AKW Biblis A im Jahr 2007 keine einzige Kilowattstunde Strom. Biblis B lag parallel 13,5 Monate still. Anfang 2009 stellten beide Meiler ihren Betrieb schon wieder ein – für 13 beziehungsweise neun Monate. Das AKW Krümmel ist schon drei Jahre offline, ebenso das AKW Brunsbüttel …

2007 und 2009 standen zeitweise sieben von 17 Reaktoren reparaturbedingt still. Und im Sommer sind Atomkraftwerke auch nicht zu gebrauchen: Da müssen sie wegen zu warmer Flüsse regelmäßig ihre Leistung drosseln.

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weiterführende Informationen

http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/energie/Schw...pdf Greenpeace „Schwarzbuch Versorgungssicherheit“ http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/versorgu... Interview mit Greenpeace-Atomexperte Heinz Smital zum Thema Versorgungssicherheit und Atomkraftwerke http://www.klima-luegendetektor.de/tag/stromlucke/ Der „Klima-Lügendetektor“ hat die Märchen von der „Stromlücke“ gesammelt und kommentiert http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=hintergrund&baum2=4&auswahl=... contratom-Tabelle der AKW-Verfügbarkeiten http://www.heise.de/tp/blogs/2/146457 Telepolis: Atomstromland Frankreich muss Strom importieren http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&tx_ttnews[tt_news]=66... dpa-Bericht über drohende Stromausfälle im Atomstromland Frankreich http://bazonline.ch/ausland/europa/Wird-Schweden-heute-ausgeknipst/sto... Bericht der Basler Zeitung über drohende Stromausfälle in Schweden wegen kaputter AKW

 

#67 Überkapazitäten

Atomkraftwerke sind überflüssig.
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Selbst 2007 und 2009, als zeitweise sieben von 17 Atomkraftwerken stillstanden, hat Deutschland noch jede Menge Strom exportiert. Umweltbundesamt und Bundeswirtschaftsministerium haben unabhängig voneinander bestätigt: Es gibt keine Strom-Lücke, das Licht geht trotz Atomausstieg nicht aus. Abgeschaltete Atomkraftwerke können durch Erneuerbare Energien, Stromsparen und Kraft-Wärme-Kopplung ersetzt werden.

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weiterführende Informationen

http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3850.pdf Umweltbundesamt-Studie „Klimaschutz und Versorgungssicherheit“ http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1042466/ Deutschlandradio Kultur: Interview mit einem der Autoren der UBA-Studie http://www.umweltrat.de/cae/servlet/contentblob/1001596/publicationFil...pdf Gutachten „100% erneuerbare Stromversorgung bis 2050: klimaverträglich, sicher, bezahlbar“ des Sachverständigenrats für Umweltfragen http://www.umweltrat.de/cln_104/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Aktue... Pressemitteilung des Sachverständigenrats zum obigen Gutachten http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/presseerklaerungen/artikel/g... Greenpeace-Pressemitteilung: Die sieben ältesten AKW könnten sofort vom Netz http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]... Deutsche Umwelthilfe: Pressemitteilung zur Lüge von der „Stromlücke“, mit Links zu Original-Studien http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,7912097,00.html?dr=1 Frontal21 (ZDF): Die falschen Versprechen der Atomlobby im Zusammenhang mit AKW-Laufzeitverlängerungen http://www.klima-luegendetektor.de/tag/stromlucke/ Der „Klima-Lügendetektor“ hat die Märchen von der „Stromlücke“ gesammelt und kommentiert http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=hintergrund&baum2=4&auswahl=... Contratom: Übersicht über die Auslastung und Verfügbarkeit der AKW (Tabelle) http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008... Artikel der „Berliner Zeitung“ zu den deutschen Strom-Exportüberschüssen trotz abgeschalteter Atomkraftwerke

 

#68 Treibhauseffekt

Atomstrom ist nicht CO2-frei.
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Uranabbau, Uranerzaufbereitung und Urananreicherung verursachen erhebliche Mengen klimaschädlicher Treibhausgase. Schon heute hat Atomstrom deswegen eine schlechtere CO2-Bilanz als Strom aus Windkraft und sogar als Strom aus kleinen gasbetriebenen Blockheizkraftwerken. Künftig wird diese Bilanz noch schlechter ausfallen: Je geringer der Urangehalt im Erz, desto mehr (fossile) Energie verschlingt der Uranabbau.

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weiterführende Informationen

http://www.bmu.de/atomenergie_sicherheit/downloads/doc/39227.php Arbeitspapier „Treibhausgasemissionen und Vermeidungskosten der nuklearen, fossilen und erneuerbaren Strombereitstellung“ des Öko-Instituts Darmstadt im Auftrag des Bundesumweltministeriums, 2007 http://www.ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/atomenerg...pdf „Atomenergie dient nicht dem Klimaschutz“, Broschüre von .ausgestrahlt

 

#69 Klimaschutz

Atomkraft rettet das Klima nicht.
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Atomkraft deckt nur gut zwei Prozent des Weltenergieverbrauchs. Mit solch einer Nischentechnik rettet man das Klima nicht.

Im Gegenteil: Atomkraft blockiert den Ausbau der Erneuerbaren Energien, verhindert die Energiewende, animiert zur Stromverschwendung und bindet Kapital, das wir für zukunftsgerechte und nachhaltige Energiesysteme benötigen.

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weiterführende Informationen

http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3850.pdf Studie „Klimaschutz und Versorgungssicherheit“ des Umweltbundesamtes http://www.ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/Broschueren/atomenerg...pdf „Atomenergie dient nicht dem Klimaschutz“, Broschüre von .ausgestrahlt http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,655684,00.html Spiegel-online: „Atomkraft macht Klimakiller billiger“ http://www.cigionline.org/sites/default/files/Nuclear%20Energy%20Futur... Studie des kanadischen Thinktanks CIGI zur Zukunft der Atomkraft, u.a. zu den CO2-Vermeidungskosten http://www.umweltrat.de/cae/servlet/contentblob/1001596/publicationFil...pdf Gutachten „100% erneuerbare Stromversorgung bis 2050: klimaverträglich, sicher, bezahlbar“ des Sachverständigenrats für Umweltfragen http://www.umweltrat.de/cln_104/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Aktue... Pressemitteilung des Sachverständigenrats zum obigen Gutachten

 

#70 Effizienzniete

Atomkraft ist pure Energieverschwendung.
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Physikalisch bedingt können Atomkraftwerke nur etwa ein Drittel der bei der Kernspaltung freigesetzten Energie in Strom umwandeln. Die restlichen zwei Drittel heizen – ökologisch schädlich – die Flüsse und die Atmosphäre auf. Selbst Kohlekraftwerke haben einen besseren Wirkungsgrad.

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Quellen

http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/atomstopp-laesst-neckar-kalt... Bericht der „Badischen Zeitung“ über Zufrieren des Neckars nach Abschaltung des Atomkraftwerks Obrigheim http://www.energie-fakten.de/html/wirkungsgrad-kohle-kkw.html

 

#71 Stromverschwendung

Atomkraft animiert zur Stromverschwendung.
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Atomkraftwerke rentieren sich nur, wenn sie dauernd laufen. Nachts wird aber weniger Strom benötigt. Kein Wunder, dass die Atomkonzerne jahrzehntelang für elektrische Nachtspeicherheizungen warben. Die laufen aber vor allem im Winter. Wohin also mit dem Atomstrom im Sommer? Der französische Atomkonzern Électricité de France (EdF), Vorreiter der Branche, hat auch hierfür schon eine brillante Geschäftsidee entwickelt: Er wirbt – für Klimaanlagen.

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weiterführende Informationen

http://www.sortirdunucleaire.org/index.php?menu=actualites&sousmenu=do... Dossier des französischen Anti-Atom-Netzwerks „Sortir du Nucléaire“ über die Anstrengungen von EdF, den Stromverbrauch zu steigern (frz.)

 

#72 Subventionen

Die Atombranche kassiert Milliardensubventionen.
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Forschung und Entwicklung der Atomtechnik hat maßgeblich der Staat bezahlt. Sogar den Bau der ersten Atomkraftwerke hat er kräftig aus Steuergeldern mitfinanziert – und anschließend den Abriss der Ruinen.

Hinzu kommen Steuervergünstigungen, Beihilfen, Atommüll-Sanierungskosten, Staatskredite und Exportbürgschaften. Von 1950 bis 2008 summieren sich die direkten und indirekten Subventionen so auf 165 Milliarden Euro, weitere 93 Milliarden sind schon absehbar.

Die Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM) schüttete rund 400 Milliarden Euro an die Atomindustrie aus. Und noch immer fließen jedes Jahr rund 200 Millionen Euro Steuergelder in neue Atomprojekte und Atomforschung.

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weiterführende Informationen

http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/presseerklaerungen/artikel/a... Greenpeace-Studie „Staatliche Förderungen der Atomindustrie“ http://www.erneuerbare-energien.de/inhalt/39617 Bundesumweltministerium: Forschungsförderung für Erneuerbare Energien im Vergleich zur Forschungsförderung für Atomenergie http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_datei/0,,10739,00.pdf Kurzzusammenfassung der SPD-Bundestagsfraktion zu den staatlichen Ausgaben und Subventionen von Atomstrom http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/100/1610077.pdf Angaben der Bundesregierung zu den Ausgaben des Bundes für Atomforschung und Atomtechnik seit 1974 http://www.youtube.com/watch?v=YM5LqZLHNOo Frontal21-Bericht über die Subventionen für Atomenergie http://www.eurosolar.de/de/index.php?option=com_content&task=view&id=5... EUROSOLAR-Info zu den Kosten der Atomenergie http://www.urgewald.de/index.php?page=12-113-116 Kampagne von urgewald gegen staatliche Exportförderung für Atomtechnik

 

#73 Steuerfreier Brennstoff

Uranverbrauch ist steuerfrei.
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Als einziger Brennstoff wird Uran bisher nicht besteuert: ein Geschenk an die Atomkonzerne im Wert von mehreren Milliarden Euro jährlich. Auch für die Treibhausgas-Emissionen, die bei der Herstellung des Atom-Brennstoffs anfallen, müssen die Atomkonzerne keine CO2-Zertifikate kaufen.

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weiterführende Informationen

http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/presseerklaerungen/artikel/a... Greenpeace-Studie „Staatliche Förderungen der Atomindustrie“ http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_datei/0,,10739,00.pdf Kurzzusammenfassung der SPD-Bundestagsfraktion zu den staatlichen Ausgaben und Subventionen von Atomstrom http://www.bmu.de/pressearchiv/16_legislaturperiode/pm/44889.php Vorschlag des Bundesumweltministeriums für eine Brennstoffsteuer auf Uran http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/presseerklaerungen/artikel/l... Greenpeace-Hintergrundinformationen und Studien zu einer „Atomsteuer“

 

#74 Steuerfreie Rückstellungen

Die Atomkonzerne müssen Milliardeneinnahmen nicht versteuern.
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Seit Jahrzehnten profitieren die Atomkraftwerksbetreiber von großzügigen steuerfreien Rückstellungen für den Abbau der Kraftwerke und die Lagerung der radioaktiven Materialien. Nicht einmal die Zinsen daraus müssen sie versteuern. Das Geld, derzeit rund 28 Milliarden Euro, nutzen sie derweil als Kriegskasse für Aufkäufe anderer Unternehmen und für Investitionen in neue Geschäftsfelder.

Dem Bundesfinanzministerium gingen durch die Steuerbefreiung bisher Einnahmen in Höhe von 8,2 Milliarden Euro durch die Lappen.

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weiterführende Informationen

http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/presseerklaerungen/artikel/a... Greenpeace-Studie „Staatliche Förderungen der Atomindustrie“ http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/100/1610077.pdf Angaben der Bundesregierung zu den Ausgaben des Bundes für Atomforschung und Atomtechnik seit 1974 http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_datei/0,,10739,00.pdf Kurzzusammenfassung der SPD-Bundestagsfraktion zu den staatlichen Ausgaben und Subventionen von Atomstrom

 

#75 Forschungsbremse

Atom-Ruinen verschlingen Forschungsmilliarden.
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Forschungs- und Unterrichtsreaktoren, Versuchs- und Demonstrationskraftwerke, Schnelle Brüter, ›heißen Zellen‹, Pilotwiederaufarbeitungsanlage – viele Milliarden Euro steckte allein der Bund seit den 1950er Jahren in Atomforschung und -technik. Längst stillgelegt, verschlingen die strahlenden Ruinen noch immer dicke Batzen des Forschungsetats.

An die drei Milliarden Euro musste das Bundesforschungsministerium bereits für Rückbau, Dekontamination und Entsorgung berappen, noch einmal so viel wird in den nächsten Jahren fällig – Geld, das uns für Wissenschaft und Forschung fehlt.

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weiterführende Informationen

http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/presseerklaerungen/artikel/a... Greenpeace-Studie „Staatliche Förderungen der Atomindustrie“ http://emmerich-kopatsch.de/texte/altlasten.pdf Hintergrundpapier der SPD-Landtagsabgeordneten Petra Emmerich-Kopatsch zur Belastung des Bundesforschungsetats durch atomare Altlasten http://www.youtube.com/watch?v=YM5LqZLHNOo Frontal21-Bericht über die Subventionen für Atomenergie http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/100/1610077.pdf Angaben der Bundesregierung zu den Ausgaben des Bundes für Atomforschung und Atomtechnik seit 1974

 

#76 Profitverlängerung

Von längeren Laufzeiten für Atomkraftwerke profitieren nur die Konzerne.
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Die deutschen Atomkraftwerke sind alle längst abgeschrieben. Damit lässt sich derzeit, zumal ohne Haftpflichtversicherung, ohne Brennstoffsteuer und mit weiterhin steuerfreien Rückstellungen, billig Strom erzeugen. Nur: Wir Verbraucher merken davon nichts.

Denn der Strompreis entsteht an der Strombörse und richtet sich nach dem Preis für die Spitzenlast. Die können Atomkraftwerke nie erzeugen, weil sie viel zu unflexibel sind. Die Folge: Profit mit dem Atomstrom aus ihren alten Kraftwerken machen einzig und allein die Stromkonzerne – je länger die Atomkraftwerke laufen, desto mehr. Von 2002 bis 2007 haben EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall ihren Gewinn verdreifacht.

Sind irgendwo die Strompreise gesunken?

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weiterführende Informationen

http://oeko.de/oekodoc/970/2009-073-de.pdf Kurzanalyse des Öko-Instituts zur Gewinnmitnahmeder Stromkonzerne bei einer AKW-Laufzeitverlängerung von 8 Jahren http://www.htw-saarland.de/wiwi/fakultaet/personen/professoren/dozente...pdf „Stromwatch“-Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) zu den Gewinnen der Stromkonzerne http://oeko.de/oekodoc/911/2009-024-de.pdf Kurzanalyse des Öko-Instituts zu den potenziellen Strompreiseffekten einer Laufzeitverlängerung für AKW http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,7912097,00.html?dr=1 Bericht von Frontal-21 zur Frage, wem eine Laufzeitverlängerung nützt und wem nicht http://bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/presse/20090908_presse_akw_lauf...pdf Infratest/Dimap-Umfrage: Warum wollen die Stromkonzerne die AKW-Laufzeiten verlängern? http://www.wdr.de/tv/monitor//sendungen/2008/0814/luegen.php5 Monitor-Beitrag zum Thema „Billiger Atomstrom?“

 

#77 Strompreise

Atomstrom treibt die Preise hoch.
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Die Strompreise steigen seit Jahren – trotz Atomstrom. Ein entscheidender Grund dafür ist die Marktmacht der vier großen Energiekonzerne, die das Stromangebot an der Leipziger Strombörse dominieren. Von 2002 bis 2008 erwirtschafteten EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall fast 100 Milliarden Euro Gewinn. Im gleichen Zeitraum erhöhten sie die Strompreise um weit über 50 Prozent.

Atomkraftwerke zementieren die Marktmacht der Konzerne und sichern ihnen Milliardengewinne. Dagegen wirken die Erneuerbaren Energien schon heute preisdämpfend. Dank Windkraft sparen die Verbraucher jedes Jahr mehrere Milliarden Euro (Merit-Order-Effekt).

Fielen die derzeitigen enormen Vergünstigungen für Atomkraft weg – etwa durch eine realistische Deckungssumme bei der Haftpflichtversicherung für Atomkraftwerke, eine Besteuerung der Rücklagen, eine Brennstoffsteuer –, wäre Atomstrom unbezahlbar: Die Basler Prognos AG errechnete schon 1992 einen realistischen Preis von rund 2 Euro pro Kilowattstunde.

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weiterführende Informationen

http://www.bmu.de/erneuerbare_energien/downloads/doc/39649.php Informationen des Bundesumweltministeriums zu den preisdämpfenden Effekten der Erneuerbaren Energien http://oeko.de/oekodoc/911/2009-024-de.pdf Kurzanalyse des Öko-Instituts zu den potenziellen Strompreiseffekten einer Laufzeitverlängerung für AKW http://www.sfv.de/artikel/windstrom_senkt_den_strompreis_-_auswirkunge...htm Hintergrund-Informationen (Folienvortrag) des Solarenergie-Fördervereins (SFV) zur Strompreisbildung an der Strombörse und den preisdämpfenden Einfluss von Windstrom http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/gutachten_eeg.p...pdf Gutachten „Analyse des Preiseffektes der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien auf die Börsenpreise im deutschen Stromhandel“, Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) im Auftrag des Bundesumweltministeriums http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/presseerklaerungen/artikel/a... Greenpeace-Studie zu den versteckten Kosten des Atomstroms http://www.htw-saarland.de/wiwi/fakultaet/personen/professoren/dozente...pdf Studie „Stromwatch“ zu den vier großen Stromkonzernen, 2008 http://www.atomhaftpflicht.de Kampagne der „Ärzte gegen Atomkrieg“ (IPPNW), des BUND und anderer Organisationen für eine realistische Haftpflichtversicherung für Atomkraftwerke http://www.zukunftslobby.de/Tacheles/prognstu.html Prognos-Gutachten „Identifizierung und Internalisierung externer Kosten der Energieversorgung“, Band 2, Ewers/Rennings, „Abschätzung der monetären Schäden durch einen sogenannten Super-GAU (April 1992) http://www.heise.de/tp/blogs/2/146383 Telepolis: Britische Regierung plant höhere Stromsteuern, um neue AKW zu finanzieren http://www.baumagazin.de/baumarkt/energie/4249/teure-kernkraft.html Baumagazin: Ökostrom ist oftmals billiger als Atomstrom http://energieinitiative.org/der-merit-order-effekt-so-profitiert-die-... Artikel über den Merit-Order-Effekt

 

#78 Nicht marktfähig

Neue Atomkraftwerke rechnen sich nicht.
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In den vergangenen 20 Jahren ging, wo Marktwirtschaft herrschte, so gut wie kein Atomkraftwerk mehr in Bau – obwohl die installierte Kraftwerksleistung in der gleichen Zeit um viele Hunderttausend Megawatt zunahm. Das zeigt: Neue Atomkraftwerke rechnen sich nicht.

Daran ändern auch die beiden jüngsten Reaktorbaustellen in Finnland und Frankreich nichts. Der Reaktor in Finnland war ein Dumpingangebot zum subventionierten Festpreis (bezuschusst unter anderem vom Land Bayern durch günstige Kredite der Bayerischen Landesbank). Die Kosten sind längst explodiert. Und in Frankreich sind Atomindustrie (AREVA) und Strommonopolist (EdF) fest in Staatshand – da spielen marktwirtschaftliche Überlegungen nur eine kleine Rolle.

Ein E.ON-Manager räumt freimütig ein: „Ohne Staatskohle keine Atomkraft“.

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weiterführende Informationen

http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:akw-neubauprogramme-experten-... Bericht der Financial Times Deutschland über die Unrentabilität von neuen AKW http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~EDF605B10... Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zum selben Thema https://www.citigroupgeo.com/pdf/SEU27102.pdf Studie der Citigroup: „New Nuclear – The Economics Say No“ (engl.) http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,654629-2,00.html Spiegel-Online-Bericht über die horrenden Kosten neuer AKW http://www.cigionline.org/sites/default/files/Nuclear%20Energy%20Futur...pdf Studie des kanadischen „Centre for International Governance Innovation“ (CIGI) zur Zukunft der Atomkraft (engl.) http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/verzoegerungen-im-finnisc... taz-Bericht über den Streit um die explodierenden Kosten beim Bau des AKW im finnischen Olkiluoto http://www.heise.de/tp/blogs/2/146383 Telepolis: Britische Regierung plant höhere Stromsteuern, um neue AKW zu finanzieren http://www.duh.de/uploads/media/Mythos_Atomkraft_01.pdf Einleitung zur Studie „Mythos Atomkraft“ der Heinrich-Böll-Stiftung http://www.eurosolar.de/de/index.php?option=com_content&task=view&id=4... Hintergrundartikel von Klaus Traube zur angeblichen „Renaissance“ der Atomkraft

 

#79 Konzernmacht

Atomkraft zementiert die zentrale Struktur der Energieversorgung und die Macht der Stromkonzerne.
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Vier große Stromkonzerne beherrschen den Strommarkt in Deutschland. Ihnen gehören die Stromnetze, sie betreiben die Kraftwerke, sie bestimmen die Strompreise und in einem unglaublichen Maß sogar die Energiepolitik. Atomkraft stärkt die Konzernmacht. Dezentrale, hocheffiziente und umweltfreundliche Kraftwerke in Bürgerhand oder in kommunaler Regie entmachten die Konzerne. Deswegen versuchen die Atomkraftwerksbetreiber, solche Anlagen um jeden Preis zu verhindern.

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weiterführende Informationen

http://buerger-kraftwerke.de/ Kampagne der „Ärzte gegen Atomkrieg“ (IPPNW) für den Bau von Wind- und Solarkraftwerken in Bürgerhand http://www.attac.de/aktuell/stromkonzernkampagne Kampagne von „Attac“ für Stromnetze in öffentlicher Hand („Power to the people“) http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,7912097,00.html?dr=1 Bericht von „Frontal 21“ zu den Folgen einer Laufzeitverlängerung für AKW http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&tx_ttnews[tt_news]=68... dpa-Meldung über den Protest des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) gegen Wettbewerbsverzerrungen durch längere AKW-Laufzeiten http://www.tagesschau.de/wirtschaft/atomkraftwerke114.html tagesschau.de über den Protest von Stadtwerken gegen längere Laufzeiten für AKW

 

#80 Freiheitsentzug

Atomkraft raubt unsere Freiheit und beschneidet unsere Grundrechte.
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Wenn Demonstrationen gegen Castor-Transporte drohen, schränken die Behörden das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit gleich quadratkilometerweise ein, lösen friedliche Proteste mit Polizeigewalt auf. Straßensperren riegeln ganze Regionen ab. Stundenlang werden Menschen bei Minusgraden festgehalten, zum Teil ohne Toiletten. Jahrelang bespitzeln und beschatten Beamte Atomkraftgegner wie Terroristen, hören ihre Telefone ab, durchsuchen ihre Wohnungen. Tausende Demonstranten sperrt die Polizei illegal ohne richterliche Überprüfung in Zellen, Kasernen, Garagen, Turnhallen oder gar Metallkäfigen ein, manchmal tagelang.

Wessen Recht wird hier gegen unsere Grundrechte durchgesetzt?

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weiterführende Informationen

http://www.grundrechte-report.de/1998/inhalt/details/back/inhalt-1998/... Grundrechte-Report 1998 über die Einschränkungen der Versammlungsfreiheit beim Castor-Transport im März 1997 http://www.grundrechtekomitee.de/node/120 Bericht des Komitees für Grundrechte und Demokratie über die Aushöhlung des Versammlungsrechts und Übergriffe auf Demonstrierende beim Castor-Transport 2004 http://www.scharf-links.de/47.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=7257&tx_t... Bericht von „scharf links“ über die wochenlange Beschattung und andere Repressionen einer Atomkraftgegnerin http://www.bi-luechow-dannenberg.de/chronologisch/pressemitteilungen/v... Pressemitteilung der BI Lüchow-Dannenberg über die verfassungswidrige Ingewahrsamnahme von Anti-Atom-Demonstranten 2001, mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts dazu http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Castor-Gegner-klag... Bericht der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ über die illegale Ingewahrsamnahme von Bürgerrechtlern beim Castor-Transport und deren Anspruch auf Schmerzensgeld

Quellen

http://www.friedenskooperative.de/ff/ff01/3-54.htm http://www.grundrechte-report.de/1998/inhalt/details/back/inhalt-1998/... Grundrechte-Report 1998 über die Einschränkungen der Versammlungsfreiheit beim Castor-Transport im März 1997 http://www.grundrechte-report.de/2002/inhalt/details/back/inhalt-2002/... Grundrechte-Report 2002 über die Einschränkungen der Versammlungsfreiheit beim Castor-Transport im November 2001 http://www.rote-hilfe.de/publikationen/die_rote_hilfe_zeitung/1997/2/d... http://www.x1000malquer.de/pa68483.html

 

#81 Recht auf Leben

Atomkraft verletzt das Grundrecht auf Leben.
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Atomkraftwerke bedrohen unser Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem ›Kalkar-Urteil‹ den Betrieb von Atomkraftwerken deswegen an einen »dynamischen Grundrechtsschutz« gekoppelt.

Demnach müssen die Sicherheitsvorkehrungen erstens stets dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik entsprechen. Zweitens müssen die Reaktoren gegen alle vorstellbaren Gefahren gesichert sein. Weder das eine noch das andere ist der Fall.

Trotzdem hat noch keine Aufsichtsbehörde eine Betriebsgenehmigung für ein Atomkraftwerk widerrufen.

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weiterführende Informationen

http://www.ippnw.de/atomenergie/atom-recht/artikel/f86d481626/ippnw-kl... Klage der „Ärzte gegen Atomkrieg“ (IPPNW) auf Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/der-staat-verletzt-seine-... taz-Interview mit der Juristin der Deutschen Umwelthilfe, Cornelia Ziehm, über die Pflicht des Staates, die Bürger vor den Gefahren der Atomkraft zu schützen http://www.ausgestrahlt.de/hintergrundinfos/sicherheit.html Hintergrundinformationen von .ausgestrahlt zur (Un-)Sicherheit von Atomkraftwerken

 

#82 Polizeigewalt

Um Protest gegen Atomkraft zu unterbinden, greift der Staat zur Gewalt.
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Wem es an guten Argumenten mangelt, dem bleibt nur noch die Gewalt: Zehntausende Bürgerinnen und Bürger hat die Polizei schon mit Schlagstöcken, Tritten, Faustschlägen, Wasserwerfern, K.o.-Griffen, Pfefferspray und Gasgranaten malträtiert und verletzt, zwei kamen gar ums Leben. Was hatten sie getan? Sie haben gegen Atomkraft demonstriert.

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weiterführende Informationen

http://www.grundrechte-report.de/1998/inhalt/details/back/inhalt-1998/... Grundrechte-Report 1998 über die Einschränkungen der Versammlungsfreiheit beim Castor-Transport im März 1997 http://www.grundrechte-report.de/2002/inhalt/details/back/inhalt-2002/... Grundrechte-Report 2002 über die Einschränkungen der Versammlungsfreiheit beim Castor-Transport im November 2001

 

#83 50 Jahre Zwist

Atomkraft spaltet die Gesellschaft, und das seit Jahrzehnten.
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Seit in den 1950er Jahren die ersten Atomreaktoren in Deutschland in Bau gingen, gibt es darum Streit. Denn Atomkraft ist lebensgefährlich. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Deswegen kann nur der endgültige und tatsächliche Ausstieg aus der Atomkraft diesen Konflikt beenden.

Die Stromkonzerne haben am 15. Juni 2000 im sogenannten ›Atomkonsens‹ dem schrittweisen Atomausstieg zugestimmt und dies mit ihrer Unterschrift besiegelt. Als Gegenleistung haben sie eine ganze Reihe von Zugeständnissen erhalten. Wenn EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall jetzt mit allerlei Tricks und Initiativen versuchen, ihre Atomkraftwerke doch länger als vereinbart zu betreiben, so brechen sie damit den ›Konsens‹ und ihren Vertrag.

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weiterführende Informationen

http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/presseerklaerungen/artikel/m... Umfrage von TNS-Emnid: Zwei Drittel wollen den Atomausstieg http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ks... dpa-Überblick über die Massenproteste gegen Atomkraft in Deutschland (bis 2009) http://www.duh.de/uploads/media/Mythos_Atomkraft_01.pdf Studie „Mythos Atomkraft“ der Heinrich-Böll-Stiftung http://www.ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/sagnein/atomkonsens_m...pdf Der „Atom-Konsens“ von 2000 mit allen Anlagen http://www.sonnenseite.com/Aktuelle+News,CSU+baut+Huerden+fuer+Laufzei... Übersicht des CSU-Politikers Josef Göppel über Vergünstigungen für die AKW-Betreiber im Zuge des „Atomkonsens“ http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/presseerklaerungen/artikel/e... Greenpeace veröffentlicht interne Dokumente von EnBW, die belegen, dass der Konzern den „Atomkonsens“ unterläuft http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,7912097,00.html?dr=1 Bericht von „Frontal 21“ über die Strategie der Atomkonzerne, den „Atomkonsens“ zu kippen

 

#84 Konzern-Politik

Der Einfluss der Energiekonzerne auf die Politik ist viel zu groß.
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In kaum einem anderen Bereich sind Industrie und Politik so eng und wechselseitig miteinander verwoben wie im Energiesektor. Viele Spitzenbeamte machen erst Politik im Sinne der Konzerne, dann bekommen sie dort lukrative Posten oder Aufträge: Wolfgang Clement, Joschka Fischer, Gerald Hennenhöfer, Walter Hohlefelder, Joachim Lang, Otto Majewski, Werner Müller, Gerhard Schröder, Alfred Tacke, Bruno Thomauske, Georg Freiherr von Waldenfels. Auch Abgeordnete (Rezzo Schlauch, Gunda Röstel u.a.) finden ein Auskommen bei Energiekonzernen oder deren Tochtergesellschaften.

Die Macht der Konzerne schadet der Demokratie.

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weiterführende Informationen

http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2007/05/50-jahre-euratom-pri... Hintergrundinformatiionen von „Lobbycontrol“ zum Einfluss der Atomlobby in der EU http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2007/11/heutige-lobby-jobs-d... Dossier von „Lobbycontrol“ über die weitere berufliche Entwicklung des Führungspersonals der Regierung Schröder http://www.zeit.de/2005/34/Energiepreise „Zeit“-Artikel über den Einfluss der Energiekonzerne auf die Politik http://www.ausgestrahlt.de/aktionen/atomaufsicht/hintergrund-info.html Hintergrundinformationen von .ausgestrahlt zur Kampagne „Atomlobby raus aus der Atomaufsicht“ http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&tx_ttnews[tt_news]=2054 Pressemitteilung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zur Befangenheit des Chefs der Bundesatomaufsicht Gerlad Hennenhöfer http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=artikel&id=19861 Bericht der „Frankfurter Rundschau“ über die Berufung des Atomlobbyisten Gerald Hennenhöfer zum Chef der Atomaufsicht http://nachrichten.rp-online.de/article/wirtschaft/Ich-bin-jetzt-Unter... Artikel der „Rheinischen Post“ über den Atomkonzernberater Joschka Fischer http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,650172,00.html Spiegel-Online über ein eigens für E.ON erstelltes Wahlkampfkonzept

 

#85 Volksverdummung

Das Märchen »Ohne Atom gehen die Lichter aus« erzählen die Stromkonzerne schon seit über 30 Jahren.
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»Sonne, Wasser oder Wind können auch langfristig nicht mehr als 4 % unseres Strombedarfs decken«. Das verkündeten die deutschen Stromkonzerne noch Mitte 1993 in bundesweiten Zeitungsanzeigen. Die Realität sieht so aus: Im Jahr 2009 stammten über 16 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms aus Erneuerbaren Energien, im Jahr 2020 könnten es schon knapp 50 Prozent sein. Bis Mitte des Jahrhunderts ist eine Stromversorgung zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien möglich.

Dessen ungeachtet erzählen die Stromkonzerne, die um längere Restlaufzeiten für ihre Atomkraftwerke kämpfen, auch heute noch gerne das Märchen von angeblich drohenden »tagelangen Stromausfällen«. Wer soll das noch glauben?

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weiterführende Informationen

http://www.zeit.de/wirtschaft/2009-09/luegendetektor-union-atomstrom „Die Zeit“ über die Neuauflage des Märchens „Ohne Atomstrom geht es nicht“ http://www.bee-ev.de Bundesverband Erneuerbare Energie http://www.klima-luegendetektor.de/tag/stromlucke/ Der „Klima-Lügendetektor“ hat die Märchen von der „Stromlücke“ gesammelt und kommentiert http://www.sfv.de/fotos/l/merkel_Kopiejpg.jpg Zeitungsanzeige der Stomkonzerne von 1993 http://www.unendlich-viel-energie.de/ Informationsportal über Erneuerbare Energien

 

#86 Unerwünschtes

Niemand will neben einem Atomkraftwerk wohnen.
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Glaubt man vom Deutschen Atomforum initiierten Umfragen, ist Atomkraft bald wieder salonfähig. Ehrlicher und aussagekräftiger sind wahrscheinlich die Antworten, die das Meinungsforschungsinstitut Emnid Mitte 2008 bekam: Mehr als zwei Drittel der Befragten lehnen den Bau eines neuen Atomkraftwerks an ihrem Wohnort ab – selbst wenn sie dafür lebenslang kostenlosen Strom bekämen.

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weiterführende Informationen

http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=18370 Pressemitteilung zu den Ergebnissen der Emnid-Umfrage, 2008

 

#87 Ethik

Atomkraft zu nutzen ist unethisch.
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Atomkraftwerke nützen nur wenigen Menschen wenige Jahre, bürden aber sehr vielen Menschen große Risiken für Leben und Gesundheit auf. Sie hinterlassen Abfälle, die für Hunderttausende von Jahren sicher gelagert werden müssen – eine unvorstellbar schwere Hypothek für die kommenden 40.000 Generationen.

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weiterführende Informationen

http://www.zukunftslobby.de/Tacheles/prognstu.html (Punkt 2.1.3) – Kapitel über Unfreiwillige Risiken und die „Theorie der Gerechtigkeit“ im Prognos-Gutachten „Identifizierung und Internalisierung externer Kosten der Energieversorgung“, Band 2, Ewers/Rennings, „Abschätzung der monetären Schäden durch einen sogenannten Super-GAU (April 1992)

 

#88 Tarnprogramm

Zivile und militärische Nutzung von Atomenergie lassen sich nicht trennen.
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Eine Urananreicherungsanlage kann auch hochangereichertes Uran für Bomben herstellen. Ein Reaktor kann auch besonders viel Plutonium erbrüten. In einer ›heißen Zelle‹ können auch Bomben hergestellt werden. Eine Wiederaufarbeitungsanlage extrahiert aus dem Abfall von Atomkraftwerken den Bombenstoff Plutonium.

Viele Staaten haben unter dem Deckmantel der zivilen Atomkraft Atomwaffen entwickelt – einige sehr erfolgreich. Je mehr Atomkraftwerke es gibt, desto größer ist die Gefahr des militärischen oder terroristischen Missbrauchs.

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weiterführende Informationen

http://www.duh.de/uploads/media/Mythos_Atomkraft_01.pdf Studie „Mythos Atomkraft“ der Heinrich-Böll-Stiftung http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1137359/ Deutschlandfunk-Bericht über eine leicht für militärische Zwecke zu missbrauchende Urananreicherungstechnik http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13953 Artikel der Neuen Rheinischen Zeitung über die Verbindng zwischen der Gronauer Urananreicherungsanlage Urenco und die pakistanische Atombombe http://www.pr-inside.com/de/firmen-darf-export-f-uuml-r-kernkraftwerke...htm ddp-Meldung über ein Exportverbot für AKW-Ersatzteile, die auch für militärische Zwecke genutzt werden können

 

#89 Schnelle Brüter

›Schnelle Brüter‹ potenzieren die Gefahren der Weiterverbreitung von Atomwaffen.
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Die Atomkraftwerke vom Typ ›Schneller Brüter‹ sind um einiges gefährlicher als herkömmliche Reaktoren und haben ein größeres Unfallrisiko. Abgesehen davon nutzen sie nicht Uran, sondern Plutonium als Brennstoff. Bei großtechnischem Einsatz von ›Schnellen Brütern‹ würden daher riesige Mengen Plutonium als Wirtschaftsgut kursieren. Es wäre ein Leichtes, davon ein paar Kilo zum Bau einer Bombe abzuzweigen oder zu entwenden.

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weiterführende Informationen

http://www.duh.de/uploads/media/Mythos_Atomkraft_01.pdf Studie „Mythos Atomkraft“ der Heinrich-Böll-Stiftung

 

#90 Schmutzige Bomben

Radioaktive Stoffe aus Atomanlagen können für schmutzige Bomben missbraucht werden.
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Eine kleine Menge radioaktiver Spaltprodukte aus irgendeiner Atomanlage, mit herkömmlichem Sprengstoff vermischt, genügen zum Bau einer sogenannten schmutzigen Bombe. Deren Explosion würde die Spaltstoffe fein zerstäuben und verteilen und damit die Umgebung zusätzlich radioaktiv verseuchen – ein übles Drohpotenzial.

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weiterführende Informationen

http://www.iaea.org/NewsCenter/News/2002/3-382750.shtml Konferenz der Internationalen Atomenergie-Agentur (IAEA) zu „Schmutzigen Bomben“, 2003 (engl.) http://www.hsfk.de/fileadmin/downloads/report0207_01.pdf „Nuklearterrorismus: Akute Bedrohung oder politisches Schreckgespenst?“, Studie der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/30/0,3672,8062974,00.html Bericht von heute.de über Bauanleitungen für „schmutzige Bomben“ im Internet http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,688443,00.html Spiegel-Online über die zunehmende Gefahr durch schmutzige Bomben http://www.neues-deutschland.de/artikel/168897.chronologie.html Chronologie des „Neuen Deutschland“ über in den vergangenen zehn Jahren verloren gegangene oder entwendete Spaltmaterialien http://www.duh.de/uploads/media/Mythos_Atomkraft_01.pdf Studie „Mythos Atomkraft“ der Heinrich-Böll-Stiftung

 

#91 Angriffsziel

Atomkraftwerke sind Angriffsziele.
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Um Millionen Menschen zu verletzen und zu töten und ganze Regionen unbewohnbar zu machen, braucht es keine eigene Atombombe. Der Angriff auf ein Atomkraftwerk genügt.

Bei einem streng geheimen Flugsimulator-Experiment im Auftrag der Bundesregierung gelang es den Probanden bei jedem zweiten Versuch, einen Jumbo auf einen Atomreaktor zu lenken. Ein Anschlag auf ein AKW, urteilt das Bundeskriminalamt, „muss letztlich in Betracht gezogen werden“.

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weiterführende Informationen

http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/9/0,1872,7595401,00.html Frontal21-Bericht über das Terrorziel Atomkraftwerk http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/presseerklaerungen/artikel/g... Pressemitteilung von Greenpeace zur Gefahr von Anschlägen auf Atomkraftwerke, mit Originaldokumenten von Sicherheitsbehörden und Gutachtern http://www.duh.de/uploads/media/Mythos_Atomkraft_01.pdf#page=12 Studie „Mythos Atomkraft“ der Heinrich-Böll-Stiftung

 

#92 Uran-Munition

Aus Abfällen der Urananreicherung wird radioaktive Munition.
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Viele Armeen, unter anderem die der USA, setzen Munition aus abgereichertem Uran ein. Beim Aufprall zerstäubt es, explodiert und kontaminiert die Gegend. Radioaktive Partikel verursachen schwere Gesundheitsschäden bei Soldaten und Zivilisten.

Die Militärs verweisen auf die hohe Durchschlagskraft des extrem dichten Materials. Die Atomindustrie profitiert von einer kostengünstigen »Entsorgung« ihrer strahlenden Abfälle.

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weiterführende Informationen

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32382/1.html Telepolis: Bericht über Fehlbildungen bei Kindern in Kriegsgebieten als Folge des Einsatzes von Uranmunition http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=8192977154296057254&hl=... „Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra“, WDR-Dokumentarfilm über Uranmunition http://www.uranwaffenkonferenz.de/ Tagungs-Unterlagen und Berichte von der Uranwaffenkonferenz, Hamburg, 2003 http://www.ippnw.de/frieden/uranmunition/ Aktualisierte Informationen der „Ärzte gegen Atomkrieg“ (IPPNW) zu Uranmunition http://www.gaaa.org/ Informationen der „Gewaltfreien Aktion Atomwaffen Abschaffen“ (GAAA) zu Uranmunition

 

#93 Krieg um Uran

Der Uranhunger der Atomindustrie schürt neue Konflikte.
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Die Uranvorkommen etwa in afrikanischen Ländern spielen seit Jahrzehnten eine Rolle in den dortigen Konflikten. Je mehr Atomkraftwerke es gibt, desto größer wird die Abhängigkeit von dem strahlenden Rohstoff. Längst ist Uran ein Spekulationsobjekt. Wird es knapp, ist ein Krieg um Uran so realistisch wie der Krieg um Öl.

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weiterführende Informationen

http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/ur...pdf Greenpeace-Studie zur Reichweite der Uranvorräte und zu Uran-Versorgungsengpässen http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/9/0,3672,8037769,00.html heute.de über den Militärputsch in Niger und den Zusammenhang mit der Uranförderung http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,686763,00.html Spiegel-Online: Bericht über die Folgen der Uranförderung in Niger

 

#94 Erneuerbare Energien

Eine Energieversorgung aus 100 Prozent Erneuerbaren Energien ist möglich.
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Schon heute decken Erneuerbare Energien mehr als ein Sechstel des Weltenergieverbrauchs. Öl, Gas, Kohle und Uran gehen zur Neige, die Erderwärmung nimmt zu. Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermie wird es geben, solange es die Erde gibt. Zahlreiche, auch staatliche Studien zeigen: Die Umstellung unserer Energieversorgung auf 100 Prozent Erneuerbare Energien ist möglich. Es ist auch die einzige Chance, die uns bleibt.

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weiterführende Informationen

http://www.umweltrat.de/cae/servlet/contentblob/1001596/publicationFil...pdf Gutachten „100% erneuerbare Stromversorgung bis 2050: klimaverträglich, sicher, bezahlbar“ des Sachverständigenrats für Umweltfragen http://www.umweltrat.de/cln_104/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Aktue... Pressemitteilung des Sachverständigenrats zum obigen Gutachten http://www.greenpeace.de/themen/energie/presseerklaerungen/artikel/ern... Greenpeace-Energiekonzept „Plan B 2050“ www.energy-autonomy.de Website mit Hintergrundinformationen zum Kino-Dokumentarfilm „Die 4. Revolution – Energy Autonomy“ http://erneuerbare-energien.de/inhalt/42386/5466/ Leitstudie „Weiterentwicklung der 'Ausbaustrategie Erneuerbare Energien' vor dem Hintergrund der aktuellen Klimaschutzziele Deutschlands und Europas“, Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR), 2008 http://sfv.de/stichwor/Umbau_de.htm Informationen und Folien des Solarenergie-Fördervereins Aachen (SFV) zum Umbau der Energieversorgung und Potenzial der Erneuerbaren Energien in Deutschland und weltweit http://www.100-ee-kongress.de/ Kongress „100% Erneuerbare-Energie-Regionen“, 16.-17. Juni 2009, Kassel http://www.eurosolar.de/de/index.php?option=com_content&task=blogcateg... EUROSOLAR-Sammlung von Studien und Hintergrundinformationen zur Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien http://www.eurosolar.de/de/index.php?option=com_content&task=view&id=6... EUROSOLAR-Sammlung von Praxisbeispielen zur Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien http://www.irena.org Internationale Agentur für Erneuerbare Energien („International Renewable Energy Agency“, IRENA) http://www.ren21.net/ REN21 Portal für Erneuerbare-Energien-Politik mit vielen aktualisierten Daten http://www.waffenschmidt.homepage.t-online.de/index.htm „100 % Erneuerbare Energien für Deutschland“, Folienvortrag und Informationsblätter des Solarenergie-Fördervereins Aachen (SFV) http://www.wcre.org Weltrat für Erneuerbare Energien („World Council for Renewable Energy“, WCRE) http://www.bee-ev.de/3:329/Meldungen/2009/BEE-legt-energiepolitisches-... Energiepolitisches Gesamtkonzept des Bundesverbands Erneuerbare Energien (BEE) für den Zeitraum bis 2020, mit PDF-Dokumenten

 

#95 Nicht kompatibel

Atomkraft und Erneuerbare Energien vertragen sich nicht.
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Jüngst haben die Stromkonzerne E.ON und Électricité de France (EdF) der britischen Regierung gedroht: Sie würden nicht in neue Atomkraftwerke investieren, wenn London die Erneuerbaren Energien fördere. Denn teure Atomkraftwerke rechnen sich nur, wenn sie rund um die Uhr ihren Strom absetzen können.

Zur Kombination mit Erneuerbaren Energien eignen sich nur Kraftwerke, die sich schnell und leicht regeln lassen. Denn sie sollen den umweltfreundlichen Strom aus Sonne, Wind und Wasser ja nur ergänzen. Atomkraftwerke aber sind, technisch bedingt, extrem unflexibel.

Atomkraft und Erneuerbare Energien sind daher niemals ein Team, sondern immer Gegenspieler: Wer Atomkraftwerke baut, behindert den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Oder eben umgekehrt, siehe oben.

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weiterführende Informationen

http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/hintergrund_ato...pdf Studie „Hindernis Atomkraft“ des Wuppertaler Instituts im Auftrag des Bundesumweltministeriums http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]... Informationen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) über den Systemkonflikt zwischen Erneuerbaren Energien und Atomkraft, samt einer Studie des Fraunhofer-Instituts (IWES) dazu http://www.umweltrat.de/cae/servlet/contentblob/1001596/publicationFil...pdf Gutachten „100% erneuerbare Stromversorgung bis 2050: klimaverträglich, sicher, bezahlbar“ des Sachverständigenrats für Umweltfragen http://www.umweltrat.de/cln_104/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Aktue... Pressemitteilung des Sachverständigenrats zum obigen Gutachten http://www.bee-ev.de/3:17/Meldungen/2009/BEE-weist-Avancen-der-Atomind... Pressemitteilung des Bundesverbands Erneuerbare Energien (BEE) zur Unverträglichkeit von Erneuerbaren Energien und Atomkraft http://www.guardian.co.uk/business/2009/mar/16/nuclear-power-renewable... „Guardian“-Bericht zum selben Thema (engl.) http://www.heise.de/tp/blogs/2/138387 „Heise“-Artikel über die Zwangsabschaltungen von spanischen Windkraftanlagen wegen zu viel Atomstrom http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,654274,00.html Spiegel-Online-Bericht über die Behinderung der Offshore-Windlkraft durch längere AKW-Laufzeiten http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/eine-klare-rechnung/ Kommentar zum Verhältnis von Erneuerbaren Energien und Atomkraft http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/wind-macht-atom-unwirtsch... „taz“-Bericht über das entlarvende Geständnis von E.ON und EdF http://www.unendlich-viel-energie.de/uploads/media/13_Hintergrundpapie...pdf Hintergrundpapier der Agentur für Erneuerbare Energien zu Grundlastkraftwerken und Erneuerbaren Energien http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3850.pdf Umweltbundesamt-Studie „Klimaschutz und Versorgungssicherheit“ http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,1594l25p83e78tcg~cm.a...asp PlusMinus-Betrag über negative Strompreise an windigen Tagen und den Konflikt zwischen Atomkraftwerken und Erneuerbaren Energien

 

#96 Investitionshindernis

Atomkraft verhindert Innovation und Investition.
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Die Erneuerbaren Energien sind eine der dynamischsten und zukunftsträchtigsten Branchen weltweit. Dank des Booms bei den Erneuerbaren Energien in Deutschland haben viele heimische Firmen in Forschung und Entwicklung investiert. In vielen Bereichen zählen sie heute technologisch zur Weltspitze – mit blendenden Aussichten: Windräder, Wasserkraftturbinen, Biogasanlagen und Solarmodule made in Germany sind Exportschlager. Jede dritte neu aufgestellte Windkraftanlage weltweit kam 2008 aus Deutschland.

Die Investitionen in Erneuerbare Energien stiegen 2009 ungeachtet der Wirtschaftskrise um ein Fünftel an: auf 18 Milliarden Euro.

Eine Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke raubt den Erneuerbaren Energien Investitionssicherheit. Das behindert Forschung und Innovation. Wer auf Atomkraft setzt, gräbt der umweltfreundlichen und exportstarken Boombranche des Jahrhunderts das Wasser ab.

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weiterführende Informationen

http://www.unendlich-viel-energie.de/de/wirtschaft/export.html Zusammenstellung der Agentur für Erneuerbare Energien von Fakten und Nachrichten zur Wirtschafts- und Exportkraft der Erneuerbaren-Energien-Branche in Deutschland http://www.ren21.net/ REN21 Portal für Erneuerbare-Energien-Politik mit vielen aktualisierten Wirtschaftsdaten http://www.bee-ev.de/_downloads/publikationen/studien/2010/100414_Prog...pdf Studie im Auftrag des Bundesverbands Erneuerbare Energien (BEE) zu den Umsatzpotenzialen der deutschen Erneuerbare-Energien-Branche im Jahr 2020 http://www.klima-luegendetektor.de/wp-content/uploads/2008/08/glos_zit...jpg Ausschnitt aus einem Gutachten für das Bundeswirtschaftsministerium zum Investitionshindernis Atomkraft http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,654274,00.html Spiegel-Online-Bericht über die Behinderung der Offshore-Windlkraft durch längere AKW-Laufzeiten http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/hintergrund_ato...pdf Studie „Hindernis Atomkraft“ des Wuppertaler Instituts im Auftrag des Bundesumweltministeriums http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,7912097,00.html?dr=1 Frontal21-Beitrag über das Investitionshindernis AKW-Laufzeitverlängerung http://www.greenpeace.de/themen/energie/presseerklaerungen/artikel/ern... Greenpeace-Energiekonzept „Plan B 2050“ http://www.umweltrat.de/cae/servlet/contentblob/1001596/publicationFil...pdf Gutachten „100% erneuerbare Stromversorgung bis 2050: klimaverträglich, sicher, bezahlbar“ des Sachverständigenrats für Umweltfragen http://www.umweltrat.de/cln_104/sid_77430521AB9181B8E4B7A6365A2C6264/S... Pressemitteilung des Sachverständigenrats zum obigen Gutachten

 

#97 Zwei-Prozent-Technik

Atomkraft kann keinen nennenswerten Beitrag zur Energieversorgung leisten.
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Alle 438 Atomkraftwerke der Welt decken mit ihrer Stromproduktion nur etwas mehr als zwei Prozent des gesamten Weltenergiebedarfs. Das ist lächerlich wenig.

Wollte man diesen Anteil auch nur auf zehn Prozent steigern, müsste man, bei gleichbleibendem Energieverbrauch, rund 1.600 zusätzliche Atomkraftwerke bauen. Die Uranvorräte wären dann in gut zehn Jahren aufgebraucht. Anschließend müsste man Alternativen suchen – zum Beispiel die Erneuerbaren Energien.

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weiterführende Informationen

http://www.bfs.de/de/kerntechnik/papiere/prognosstudie.pdf Prognos-Studie „Renaissance der Kernenergie?“ im Auftrag des Bundesamts für Strahlenschutz http://www.cigionline.org/sites/default/files/Nuclear%20Energy%20Futur...pdf Studie des kanadischen Thinktanks CIGI zur Zukunft der Atomkraft http://www.duh.de/uploads/media/Mythos_Atomkraft_01.pdf Studie „Mythos Atomkraft“ der Heinrich-Böll-Stiftung

 

#98 Auslaufmodell

Atomkraft ist weltweit ein Auslaufmodell.
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In Europa nutzen ganze 18 von 46 Staaten überhaupt Atomkraft. In nur zwei davon sind neue Reaktoren real in Bau. Innerhalb der 27 EU-Länder nimmt sowohl die Anzahl der Reaktoren als auch der Anteil von Atomkraft an der Stromproduktion ab.

Weltweit gingen in den letzten zehn Jahren 35 Reaktoren mit einer Gesamtleistung von 26 Gigawatt neu ans Netz. Von den derzeit 438 Reaktoren sind aber 348 (mit einer Gesamtleistung von 293 Gigawatt) schon über 20 Jahre alt. Um diese Atomkraftwerke auch nur zu ersetzen, müsste ab sofort bis 2030 alle 18,5 Tage ein neuer Reaktor ans Netz gehen. Davon sind wir weit entfernt.

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weiterführende Informationen

http://gruene-berlin.de/site/fileadmin/energie/090106_Mycle_Schneider....pdf Folienvortrag des Atomkraft-Experten Mycle Schneider zu Status und Trends der Atomenergie weltweit http://www.iaea.or.at/programmes/a2/ Prognos-Studie „Renaissance der Kernenergie?“ im Auftrag des Bundesamts für Strahlenschutz http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4822075,00.html Deutsche Welle: „Renaissance der Atomkraft - Wunsch oder Wirklichkeit?“ http://atommuell-lager.de/Presse/100106-pressemitteilung.htm Atomkraftbilanz 2009 des Vereins „FORUM – Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik“ http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:akw-neubauprogramme-experten-... Bericht der „Financial Times Deutschland“ über die Unrentabilität von neuen AKW http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~EDF605B10... Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zum selben Thema http://www.cigionline.org/sites/default/files/Nuclear%20Energy%20Futur...pdf Studie des kanadischen Thinktanks CIGI zur Zukunft der Atomkraft http://www.world-nuclear-news.org/EE_Another_drop_in_nuclear_generatio... World Nuclear News: Atomstromerzeugung sinkt seit Jahren (engl.) http://www.duh.de/uploads/media/Mythos_Atomkraft_01.pdf Studie „Mythos Atomkraft“ der Heinrich-Böll-Stiftung

 

#99 Arbeitsplätze

Atomkraft gefährdet Arbeitsplätze.
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Die Erneuerbaren Energien sind der größte Jobmotor im Land. Mehr als 300.000 zukunftssichere, nachhaltige Arbeitsplätze haben sie binnen weniger Jahre geschaffen, davon gut 50.000 allein in den vergangenen beiden Jahren – und das trotz der Wirtschaftskrise. Die Atomindustrie insgesamt beschäftigt gerade einmal 35.000 Menschen.

Prognosen rechnen mit 200.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen bis 2020 in der Erneuerbaren-Energien-Branche, sofern Ökostrom im Stromnetz weiterhin Vorrang genießt.

Längere Laufzeiten für Atomkraftwerke oder gar eine Abkehr vom Atomausstieg gefährden dagegen die Energiewende und damit Hunderttausende von Jobs.

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weiterführende Informationen

http://www.bee-ev.de/3:16/Meldungen/2009/Trotz-Wirtschaftskrise-legen-... Pressemitteilung des Bundesverbands Erneuerbare Energien zum Arbeitskräftemangel der Branche, mit Link zum Hintergrundpapier “Arbeitmarktmonitoring Erneuerbare Energien 2009” des Wissenschaftsladens Bonn http://www.ren21.net/ REN21 Portal für Erneuerbare-Energien-Politik mit vielen aktualisierten Daten zur Erneuerbare-Energien-Branche weltweit http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,654274,00.html Spiegel-Online-Bericht über die Behinderung der Offshore-Windlkraft durch längere AKW-Laufzeiten http://www.sonnenseite.com/Aktuelle+News,Siemens-+Oekoenergie+gewinnt+... Erneuerbaren Energien schlagen Atomstrom – selbst bei Siemens

 

#100 Energiewende

Atomkraft blockiert die Energiewende.
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Atomkraft torpediert alle Anstrengungen zum Umbau unserer Energieversorgung. Atomkraft bindet Kapital, blockiert Stromleitungen, verhindert den dezentralen Ausbau Erneuerbarer Energien. Vor allem aber sichert sie Milliardengewinne und Einfluss für ebenjene Konzerne, die die Erneuerbaren Energien und das Energiesparen seit Jahrzehnten nach Kräften behindern.

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weiterführende Informationen

http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]... Informationen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) über den Systemkonflikt zwischen Erneuerbaren Energien und Atomkraft, samt einer Studie des Fraunhofer-Instituts (IWES) dazu http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&tx_ttnews[tt_news]=2298 Hintergrundpapier der Deutschen Umwelthilfe zur geplanten Blockade der Energiewende durch die schwarz-gelbe Bundesregierung www.energy-autonomy.de Website mit Hintergrundinformationen zum Kino-Dokumentarfilm „Die 4. Revolution – Energy Autonomy“ http://www.irena.org Internationale Agentur für Erneuerbare Energien („International Renewable Energy Agency“, IRENA) http://www.wcre.org Weltrat für Erneuerbare Energien („World Council for Renewable Energy“, WCRE) (engl.) http://www.greenpeace.de/themen/energie/presseerklaerungen/artikel/ern... Greenpeace-Energiekonzept „Plan B 2050“ http://www.eurosolar.de/de/index.php?option=com_content&task=view&id=8... „Eurosolar“-Aufruf für Erneuerbare Energien statt Atomkraft http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/hintergrund_ato...pdf Studie „Hindernis Atomkraft“ des Wuppertaler Instituts im Auftrag des Bundesumweltministeriums http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,7912097,00.html?dr=1 Frontal21-Beitrag über das Investitionshindernis AKW-Laufzeitverlängerung http://www.heise.de/tp/blogs/2/138387 „Heise“-Artikel über die Zwangsabschaltungen von spanischen Windkraftanlagen wegen zu viel Atomstrom

 

#102 Tschernobyl

Der Reaktorunfall von Tschernobyl hat das Leben von Hunderttausenden zerstört.
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Etwa 800.000 ‚Liquidatoren‘ kommandierte die Sowjetunion nach dem Super-GAU im AKW Tschernobyl (Ukraine) zu Katastrophenschutz- und Aufräumarbeiten ab. Über 90 Prozent davon sind heute invalide. 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe erhielten 17.000 ukrainische Familien staatliche Unterstützung, weil der Vater als ‚Liquidator‘ starb.

Die Krebsrate in Weißrussland stieg zwischen 1990 und 2000 um 40 Prozent, die Weltgesundheitsorganisation prognostiziert, dass allein in der Region Gomel mehr als 50.000 Kinder im Laufe ihres Lebens Schilddrüsenkrebs bekommen. Fehl-, Früh- und Totgeburten nahmen nach dem Unfall drastisch zu. 350.000 Menschen, die in der Nähe des Reaktors wohnten, mussten ihre Heimat für immer verlassen.

Noch 1.000 Kilometer entfernt, in Bayern, kam es strahlenbedingt zu bis zu 3.000 Fehlbildungen. Die nach Tschernobyl erhöhte Säuglingssterblichkeit in mehreren europäischen Ländern forderte wohl um die 5.000 Opfer.

Die Belastung kommender Generationen etwa durch genetische Schäden lässt sich wie viele andere Folgen des Unfalls gar nicht abschätzen. Sicher ist: Die Katastrophe von 1986 ist noch lange nicht zu Ende.

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weiterführende Informationen

http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Gesundheitliche_Folge...pdf IPPNW-Studie „Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl – 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe“ http://www.chernobyl.info/index.php?userhash=580254&navID=29&lID=1 Internationale Kommunikationsplattform zu den Langzeit-Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,655907,00.html Spiegel-Online: Fotos aus Tschernobyl und Interview mit dem Fotografen http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/atomunfaelle/ Greenpeace-Informationen, Fotos und Videos aus und zu Tschernobyl http://www.youtube.com/watch?v=-TgczLGbZSA Film „Die wahre Geschichte von Tschernobyl“ http://www.youtube.com/watch?v=G4RLvZ282PE&feature=related Film „Pripyat - Leben und Arbeiten bei Tschernobyl“

Quellen

http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Gesundheitliche_Folge...pdf http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Gesundheitliche_Folgen_Tschernobyl.pdf http://www.tschernobylkongress.de http://www.tschernobylkongress.de

 

#103 Filz im Kern

Losgerissene Dämmstoffe können die Kühlkanäle im Reaktor verstopfen.
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Ein kleines Leck führt am 28. Juli 1992 im schwedischen AKW Barsebäck beinahe zum GAU: Das ausströmende Wasser reißt Dämmmaterial mit sich, die feinen Fasern verstopfen die Ansaugsiebe, durch die das Wasser zurück in den Reaktor gepumpt werden soll. Das ‚Sumpfsiebproblem‘, stellt sich heraus, könnte auch in anderen Reaktoren im Notfall die Kühlung des Kerns lahmlegen. Experimente zeigen noch Beunruhigenderes: Besonders feine Fasern können durch das Sieb bis in den Reaktorkern vordringen und dort einen Filz bilden, der die dünnen Kühlkanäle verstopft.

Ende 2008 erklärte die Reaktorsicherheitskommission die jahrelangen Versuche, das Problem grundsätzlich zu lösen, für gescheitert. Die AKW blieben trotzdem alle am Netz.

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weiterführende Informationen

http://www.zeozwei.de/allgemein/verstopfung-im-reaktorsumpf_02-07-2009... Artikel über das "Sumpfsiebproblem" im Magazin ZeoZwei der Deutschen Umwelthilfe http://www.bmu.de/atomenergie_sicherheit/doc/45002.php Information des Bundesumweltministeriums zum Sumpfsiebproblem http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]... Pressemitteilung der Deutschen Umwelthilfe zum Sumpfsiebproblem

 

#104 Muscheln und Blätter

Schon ein paar Pflanzenreste können einen Reaktorkern zum Schmelzen bringen.
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Eine „teilweise Verstopfung“ des Kühlsystems zwang das elsässische AKW Fessenheim Ende 2009 zu einer Notabschaltung: Eine größere Menge Pflanzenreste aus dem Rhein war tief in das Rohrsystem des Kühlkreislaufs gelangt. Die Atomaufsichtsbehörde berief ihren Notfallstab ein. Kurz zuvor hatte Treibgut aus der Rhône bereits das Kühlsystem des AKW Cruas lahmgelegt.

Hartnäckiger noch ist Corbicula fluminae. Eingeschleppt aus Fernost vermehrt sich die Körbchenmuschel inzwischen auch in mitteleuropäischen Flüssen rasant. Ihre Mini-Larven gelangen durch jeden Filter. Schweizer AKW-Betreiber greifen noch zum Hochdruckreiniger. In den USA musste 1980 wegen der Schalentiere bereits ein AKW den Betrieb einstellen.

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#105 Pfusch am Bau

Auf der Reaktorbaustelle in Finnland herrschen schlimmere Zustände als beim Bau der Kölner U-Bahn.
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4.300 Arbeiter aus 60 Ländern werkeln am Prototyp des „Europäischen Druckwasserreaktors“ (EPR) im finnischen Olkiluoto. Die Zustände auf der Baustelle sind haarsträubend: Im Stahlbeton fehlen Teile der Armierung, Vorarbeiter sprechen die Sprache ihrer Mitarbeiter nicht, Schweißnähte reißen auf, Inspektoren ordnen an, fehlerhafte Stellen mit Beton zuzuschütten. Dazu 16-Stunden-Schichten, Dumpinglöhne, Hire-and-Fire – ein „Sklavenreaktor“.

Die finnische Atomaufsichtsbehörde hat bereits über 3.000 Baumängel registriert, vom falschen Beton im Fundament bis zu vorschriftswidrig verschweißten Rohren des Kühlsystems.

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weiterführende Informationen

http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/pfusch_a... Greenpeace-Bericht über die Zustände auf der EPR-Baustelle im finnischen Olkiluoto http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/In...pdf Interviews mit polnischen EPR-Arbeitern http://www.ippnw.de/presse/presse-2009/artikel/e0c4a89b1b/atomaufsicht... IPPNW-Pressemitteilung zum Pfusch beim EPR und anderen Reaktoren http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,654629,00.html Spiegel-Bericht über die Pannenbaustelle EPR http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-47675-4.html Spiegel-Grafik zu ausgewählten Bau- und Konstruktionsmängeln des EPR

 

#106 Rasant wachsende Risse

Wichtige Rohre in Atomkraftwerken bekommen Risse, ohne dass es jemand merkt.
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Für das AKW Würgassen bedeuteten sie das Aus, beim Reaktor in Stade beschleunigten sie das Ende, die Meiler in Krümmel und Brunsbüttel standen wegen ihnen viele Jahre still: Die Rede ist von Rissen in Rohren, Behältern, Schweißnähten und Armaturen. Den verschiedensten Stahlsorten bescheinigten Experten in den vergangenen Jahrzehnten bereits Rissfestigkeit, stets erwiesen sich diese Prognosen als falsch. Richtig ist: Selbst kleine Risse können urplötzlich rasant wachsen. Es drohen Rohrbrüche und Lecks – beste Voraussetzung für eine Kernschmelze.

Besonders beunruhigend: Die allermeisten Risse wurden zufällig entdeckt – etwa wenn, wie in Krümmel, der Reaktor sowieso längere Zeit stillstand. Sonst ist nämlich keine Zeit für umfangreichere Prüfungen.

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weiterführende Informationen

http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/gr... http://www.gruene-fraktion-bayern.de/cms/forschung_und_hochschule/dokb... Stellungnahme des Reaktorsicherheitsexperten Wolfgang Neumann zu Sicherheitsproblemen des AKW Isar I mit besonderem Schwerpunkt auf Materialermüdung und Risse (Kapitel 9) http://www.ausgestrahlt.de/hintergrundinfos/sicherheit.html#c2000 Interview mit dem Reaktorsicherheitsexperten Christian Küppers (Öko-Institut) über Sicherheitsmängel an AKW und warum man sie (nicht) findet http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/der-skandalreaktor/ taz-Artikel zum AKW Krümmel, das immer wieder mit Rissen zu kämpfen hat

 

#107 Nachrüstung

Intern räumt selbst die CDU unlösbare Sicherheitsdefizite bei Uralt-Meilern ein.
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Drei Tage nach der Bundestagswahl 2009 übersandten die CDU-Ministerpräsidenten Koch und Oettinger (Hessen und Baden-Württemberg) den Spitzen von CDU und CSU ein umfangreiches „Strategie- und Schrittfolgepapier Kernenergie“, das den Weg zu längeren AKW-Laufzeiten weisen soll. Das Papier benennt auch die „sicherheitsrelevanten Unterschiede“, sprich Defizite, der älteren Reaktoren – und stellt klar, dass diese selbst mit erheblichem Aufwand nicht behoben werden können. Vielmehr sei „durch die bestehende Anlagenkonzeption den Nachrüstungen Grenzen gesetzt“.
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weiterführende Informationen

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=4388... Bericht von „Report Mainz“ über Sicherheitsrisiken bei der Nachrüstung von Atommeilern https://service.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkra... „Strategie- und Schrittfolgepapier Kernenergie“ der CDU http://blog.greenpeace.de/atom-masterplan-der-cdu/ Greenpeace-Blog zum „Atom-Masterplan der CDU“ http://www.ausgestrahlt.de/sicherheitscheck Interaktiver AKW-Sicherheitscheck von .ausgestrahlt http://www.ausgestrahlt.de/shop/argumente-broschueren.html#c2091 .ausgestrahlt-Broschüre „Sicher ist nur das Risiko“

 

#108 Kalter Krieg

Gorleben war Niedersachsens Rache an der DDR – für deren undichtes Endlager Morsleben.
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Der in den 1970er Jahren mit der Endlagersuche beauftragte Geologe Prof. Dr. Gerd Lüttig berichtete nach seiner Pensionierung, warum der niedersächsische Ministerpräsident Albrecht (CDU) den Salzstock Gorleben zum Endlager-Standort erkor, obwohl der aus fachlicher Sicht nur „dritte Wahl“ war: aus Rache an den „Ostzonalen“ für das grenznahe DDR-Endlager Morsleben, das auch Niedersachsen zu verseuchen drohte. Albrechts Motto: „Jetzt werden wir's denen mal zeigen!“
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weiterführende Informationen

http://www.bi-luechow-dannenberg.de/chronologisch/demonstration-berlin... Hintergrundinfo der BI Lüchow-Dannenberg zur Standortauswahl Gorlebens http://media.de.indymedia.org/media/2009/09//260064.mp3 Deutschlandfunk-Bericht (2009) mit Lüttig

 

#109 Leichen im Keller

In der Asse entsorgte die Atomindustrie selbst Leichenteile verstrahlter Arbeiter.
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In die als „Versuchsendlager“ getarnte einsturzgefährdete Atommüllkippe Asse II wanderte so ziemlich alles, was die Atomindustrie dringend loswerden wollte. So auch kontaminierte Körperteile der beiden Arbeiter, die bei einem Unfall im AKW Gundremmingen A am 19. November 1975 ums Leben kamen – eingeäschert und in Fässer verpackt in der Atommüllverbrennungsanlage des Kernforschungszentrums Karlsruhe.
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weiterführende Informationen

http://www.stern.de/panorama/atommuell-lager-menschliche-asche-in-der-... Stern-Bericht über die Leichenteile in der Asse. http://atommuell-lager.de/archiv/100113-Archiv-Geschichte-Atommuell-La... Eintrag zum Unfall am 19.11.1975 in der Chronik des Vereins „FORUM – Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik“ zum AKW Gundremmingen und dem dortigen Zwischenlager. http://www.asse-2-begleitgruppe.de/ Informationen der Asse II-Begleitgruppe zum Atommülllager Asse II http://www.endlager-asse.de Informationen des Bundesamt für Strahlenschutz zum Endlager Asse II

 

#110 Erkundungslüge

Die „Erkundung“ des Salzstocks Gorleben ist nur Tarnung für den Bau eines Endlagers.
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In Geheimgesprächen stimmte die Bundesregierung 1982 zu, den Salzstock Gorleben nicht, wie offiziell behauptet, nur zu „erkunden“, sondern dort gleich ein Endlager zu bauen. Die Schächte und Stollen in Gorleben sind deswegen etwa doppelt so groß wie für ein Erkundungsbergwerk nötig, Mehrkosten bisher: rund 800 Millionen Euro.

Mit diesem Trick umging die Regierung schon damals das für einen Endlagerbau nötige atomrechtliche Verfahren. Auch Umweltminister Röttgen (CDU) will für den geplanten weiteren Ausbau der Stollen den Uralt-Rahmenbetriebsplan von 1983 nutzen ‒ weil sich nur so eine Öffentlichkeitsbeteiligung weiter vermeiden lässt.

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weiterführende Informationen

http://www.bi-luechow-dannenberg.de/chronologisch/pressemitteilungen/e... Pressemitteilung der BI Lüchow-Dannenberg zum endlagerfertigen Ausbau Gorlebens http://www.bi-luechow-dannenberg.de/chronologisch/demonstration-berlin... Bericht der BI Lüchow-Dannenberg über die Absprachen und Tricks mit denen die Bundesregierung seit 1983 ein Planfeststellungsverfahren für Gorleben umgeht http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Regierung-Albrecht... Bericht der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung über das Drängen der niedersächsischen Landesregierung, auf ein atomrechtliches Verfahren in Gorleben zu verzichten http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=artikel&id=18457 Bericht der Süddeutschen Zeitung über ein Regierungsgutachten, wonach eine erneute Verlängerung des Rahmenbetriebsplans von 1983 für Gorleben nicht zulässig ist http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/Go...pdf Das Rechtsgutachten im Original http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1963282... Ausführlicher Bericht in der Frankfurter Rundschau zur Geschichte des geplanten Atommüll-Endlagers Gorleben www.gorleben-akten.de Von Greenpeace veröffentlichte umfangreiche Behördenakten zur Standortauswahl und Nicht-Eignung Gorlebens als Endlager http://www.bi-luechow-dannenberg.de/chronologisch/pressemitteilungen/g... Zusammenstellung der BI Lüchow-Dannenberg von Dokumenten und Akten zur Standortauswahl, zur Nicht-Eignung und zum Ausbau Gorlebens als Endlager http://www.zeit.de/2010/15/Gorleben?page=1 ZEIT-Artikel über 30 Jahre Lügen um das geplante Endlager Gorleben http://www.anti-atom-aktuell.de/archiv200/208/208auftakt.html Umfassende Infos in der Zeitschrift „anti atom aktuell“ zur Geologie des Salzstocks Gorleben

 

#111 Lizenz zum Töten

Atommüll-Endlager müssen nicht dicht sein, hat das Umweltministerium beschlossen.
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Ein Atommüll-Endlager gilt selbst dann noch als „sicher“, wenn es die Radioaktivität nicht sicher von der Biosphäre fern hält. So steht es in den Sicherheitsanforderungen für Endlager, die Bundesumweltminister Gabriel (SPD) 2009 veröffentlicht hat. Vielmehr darf jeder tausendste Anwohner durch die austretende Radioaktivität an Krebs erkranken oder sonst einen einen schwerwiegenden Gesundheitsschaden erleiden. Weil die strahlenden Stoffe sich mit dem Grundwasser über große Flächen ausbreiten, sind ziemlich viele Menschen „Anwohner“ – zumal innerhalb der nächsten 1.000.000 Jahre.
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weiterführende Informationen

http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/jeder-tausendste-darf-kra... taz-Artikel zu den Sicherheitsanforderungen des Bundesumweltministeriums an Endlager http://www.bmub.bund.de/fileadmin/bmu-import/files/pdfs/allgemein/appl... Sicherheitsanforderungen des Bundesumweltministeriums an Endlager

 

#112 Platzendes Glas

Verglaste Atomsuppe kann bersten.
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Hochradioaktiv, flüssig, stark selbsterhitzend und explosionsgefährdet sind die Abfälle, die bei der Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente entstehen. Um diese „Atomsuppe“ zumindest etwas handhabbarer zu machen, wird sie in Glas eingeschmolzen – eine chemisch angeblich sehr stabile Verbindung.

Chemiker wiesen allerdings nach, dass auch diese Glaskokillen bei Kontakt mit Wasser unter Umständen bersten, die hochgefährlichen Stoffe ausgewaschen werden können. Wehe, das Endlager bleibt nicht allezeit trocken!

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weiterführende Informationen

http://linkszeitung.de/akwcas100205liz.html Artikel der Linkszeitung über die Gefahr berstender Glaskokillen und die Pläne zur Behälterlosen Einlagerng derselben in ein Endlager

 

#113 Passend gemacht

Weil in Gorleben keine schützende Tonschicht über dem Salzstock liegt, soll eine solche für ein Endlager plötzlich nicht mehr nötig sein.
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1995 untersucht die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) 41 norddeutsche Salzstöcke auf ihre mögliche Eignung als Atommüll-Endlager. Die Studie stellt explizit die große Bedeutung „der Barriere-Funktion des Deckgebirges“ heraus, das den darunterliegenden Salzstock vor Wasser schützen müsse. Der Salzstock Gorleben, von einer wasserdurchströmten Rinne überzogen, blieb außen vor – er wäre sonst sofort durchgefallen.

In den neuen Endlagerkriterien von 2009 ist von einem schützenden Deckgebirge über dem Salz keine Rede mehr. Ein Endlager in Gorleben bleibt somit weiterhin möglich.

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weiterführende Informationen

http://www.castor.de/material/broschuere/zursache9.html#Das%20Quart%C3... Hintergrundinformationen der BI Lüchow-Dannenberg und Expertenbeiträge zur Nicht-Eignung des Salzstocks Gorleben als Endlager http://www3.ndr.de/sendungen/panorama_die_reporter/panorama320.html „Panorama – die Reporter“-Sendung zum Thema Atommüll, darin Interview mit dem Geologen Klaus Duphorn http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/gr...pdf Greenpeace-Studie „Das Mehrbarrierensystem bei der Endlagerung radioaktiver Abfälle in einem Salzstock“ http://www.gorleben-akten.de von Greenpeace veröffentlichte umfangreiche Behördenakten zur Standortauswahl und Nicht-Eignung Gorlebens als Endlager • http://www.zeit.de/2010/15/Gorleben?page=1 – ZEIT-Artikel über 30 Ja... http://www.anti-atom-aktuell.de/archiv/198/198produziert.html Artikel der Zeitschrift „anti atom aktuell“ über die Debatte um Sicherheitskriterien und das Erkundungsbergwerk im Salzstock Gorleben http://www.anti-atom-aktuell.de/archiv200/208/208auftakt.html Umfassende Infos in der Zeitschrift „anti atom aktuell“ zur Geologie des Salzstocks Gorleben

 

#114 Illusion Fusion

Die Kernfusion lässt sich schon heute nutzen – in Form von Sonnenenergie. Alles andere braucht zu viel Zeit und Geld.
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Atomkraft auf die andere Art - das ist die Kernfusion. Sie will nicht durch das Spalten, sondern durch das Verschmelzen von Atomkernen Energie gewinnen. Das Problem: Dafür braucht es Temperaturen von bis zu 150 Millionen Grad, zehnmal so heiß wie die Sonne.
Einziges Beispiel einer menschengemachten Kernfusion ist bisher die Wasserstoffbombe. Ein irdisches "Fusionskraftwerk", schon in den 60ern versprochen, ist trotz vieler Forschungsmilliarden auch fünf Jahrzehnte später nicht einmal annähernd in Sicht. Sollte es je eines geben, bräuchte es als Brennstoff tonnenweise radioaktives Tritium und würde neuen gefährlichen Atommüll produzieren.
Hoch am Himmel dagegen arbeitet das größte Fusionskraftwerk unseres Planetensystems, die Sonne. Es liefert zigtausendfach mehr Energie, als wir je benötigen werden. Und es lässt sich schon heute völlig gefahrlos nutzen.
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weiterführende Informationen

http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/odenwalds_universum/frage-von-... Focus-Artikel zur Kernfusion http://www.ianus.tu-darmstadt.de/Aktuelles/Deutschlandfunk%2016-12-08....pdf Deutschlandfunk-Interview mit Wolfgang Liebert von der Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Naturwissenschaft, Technik und Sicherheit (IANUS) zu den Proliferations-Gefahren der Kernfusion http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/2130... Artikel der Frankfurter Rundschau zu den Versuchen einer Laser-Fusion in den USA http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?em_cnt=264... Artikel der "Frankfurter Rundschau" über die Kostenexplosion bei der Kernfusionsversuchsanlage ITER http://ec.europa.eu/research/energy/euratom/pdf/iter_communication_may...pdf Bericht der EU-Kommission zum aktuellen Stand, den Zukunftsperspektiven und den Kostensteigerungen der Fusionsversuchsanlage ITER

 

#115 Schutzlos

Kommende Generationen genießen vor Gericht keinen Schutz vor Atomgefahren.
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Ist ein Endlager undicht, schadet das in erster Linie künftigen Generationen. Allerdings kann niemand vor Gericht klagen, wenn die Behörden heute bei der Abschätzung der Langzeitsicherheit schlampen. Denn heutige Kläger sind nicht selbst betroffen, wenn der Strahlendreck in 1.000 Jahren wieder hoch kommt. Und Schäden für spätere Generationen können vor Gericht nicht geltend gemacht werden. Das hat im Streit um das geplante Endlager Schacht Konrad das Oberverwaltungsgericht Lüneburg entschieden und das Bundesverfassungsgericht bestätigt. Merke: Atommüll setzt den Rechtsstaat außer Kraft.
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weiterführende Informationen

http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/kein-recht-auf-langzeitsi... taz-Artikel zum Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zu Schacht Konrad http://www.ausgestrahlt.de/presse/artikel/730f33f41f/ansporn-zu-neuem-...

 

#116 Bombenstoff auf dem Campus

Die TU München hortet waffenfähiges Uran – Brennstoff für ihren Reaktor.
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Trotz internationaler Proteste beharrte die TU München auf einem Forschungsreaktor, der waffenfähiges, hochangereichertes Uran als Brennstoff benötigt. Bis zu 400 Kilogramm des brisanten Materials lagern auf dem Campus in Garching. Gut 15 Kilogramm reichen selbst Anfängern für den Bau einer Atombombe.

Sogar aus den abgebrannten Brennelementen aus Garching lassen sich noch Atomwaffen herstellen. Wo bringt die TU München diesen gefährlichen Abfall unter? In der nicht sonderlich aufwendig gesicherten Castor-Halle in Ahaus.

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weiterführende Informationen

http://frm2.de/heu.htm Informationen der Bürger gegen Atomreaktor Garching zum Betrieb des FRM-II mit hochangereichertem Uran (HEU) http://www.umweltinstitut.org/frames/all/m286.htm Informationen des Umweltinstituts München zum FRM-II und seinem Betrieb mit hochangereichertem Uran (HEU) http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,691200,00.html Spiegel-Online-Interview zur Gefahr des Missbrauchs waffenfähigen Urans aus Forschungsreaktoren

 
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